Allgemeines Archiv

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Post an Wagner: Robert Harting

 

 

 

Sie sind der Anti-Gel-Mann. Vielleicht sogar der neue Traummann. Ihr Körper ist grob, nicht jammerlappig. Sie schreien wie ein Bär, zerreißen Ihr Trikot.

Nach Ihrer Goldmedaille feiern Sie mit Ihren Kumpels. Ihre Sachen werden geklaut. Nachts kommen Sie nicht mehr ins olympische Dorf rein. Sie pennen als Olympia-Sieger in der S-Bahn.

Sie sind so ein romantischer Mann, ein Macho, ein Einsamer, ein Held. Was Sie nicht sind, ist eine Gel-Lusche. Die Frisierten. Die Aalglatten.

Ich glaube, dass die Frauen Sie lieben, weil Sie Kanten haben.

Herzlichst,

F.J. Wagner

Lieber F.J. Wagner,

Danke für die Komplimente. Glaube ich. Aber sind Sie sich sicher, dass Sie am Ende wirklich die Frauen meinen und nicht von sich selbst reden? Steht der gute Herr Wagner etwa auf bärige Kerle? Bekommt er ein feuchtes Höschen, wenn er grobe, muskulöse, ungekämmte Männer sieht? Leckt er sich über die Lippen, wenn kantige Machos sich das Trikot vom Leib reissen?

Vielleicht habe ich nicht so viele Erfahrungen mit Frauen gemacht wie Sie, oder es waren lediglich die falschen Frauen, aber ich kenne sonst keinen Menschen, der eine durchzechte Nacht mit anschließender Übernachtung in der S-Bahn als romantisch bezeichnen würde.

Ja, sicher, ich bekomme viel weibliche Fanpost, die oft sehr oberflächlich ist. Aber Ihre Post, Herr Wagner, ist wirklich nur verstörend.

Herzlichst,

Robert Harting

 
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Muschi Krawall: Mitglieder der Punkband Pussy Riot müssen ins Straflager

Das Urteil gegen die drei Musikerinnen der Punkband Pussy Riot, die zu jeweils zwei Jahren Lagerhaft verurteilt wurden, löst unterschiedliche Reaktionen aus. Ungerecht, eine Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht für den guten Musikgeschmack, sagen die einen, die sich eine härtere Strafe erhofft hatten. Ein Hoffnungsschimmer, sagen die anderen. Denn immerhin zeige das Urteil, dass Punkmusik endlich erfolgreich bekämpft werden kann. Sicherlich, zwei Jahre mögen lächerlich wenig erscheinen, wenn man den Schaden betrachtet, den Pussy Riot der Musikwelt hinterlassen hat. Auf der anderen Seite müssen sich Punkbands auf der ganzen Welt nun wohl Gedanken machen, ob es nicht doch klüger wäre, ein paar Stunden Musikunterricht zu nehmen. Oder zumindest zu lernen die Instrumente auch zu spielen, die sie auf der Bühne benutzen.

Was Pussy Riot betrifft, so werden die Mitglieder selbstverständlich die ganze Härte russischer Gefängnisse zu spüren bekommen und eine Umschulung zur Blaskapelle durchmachen.

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Neu: Buchtipps bei Paramantus!

Neu! Lecker! Ohne Geschmacksverstärker! Buchtipps bei Paramantus.

In Zukunft werden hier in unregelmäßiger Reihenfolge Bücher vorgestellt, hauptsächlich aus dem Bereich Fantasy / Science Fiction / Horror.

Warum? Weil.

Freunde und Bekannte aus dem engeren Umfeld – oder auch generell Leserinnen und Leser, die öfters mal nach Buchrezensionen suchen – werden die bisherigen Buchtipps vielleicht schon kennen, da sie hier und da an den verschiedensten Stellen im Internet bereits zu lesen waren. Mit unserer neuen Rubrik soll jedoch ein strukturierter Überblick verschafft werden, damit man in aller Ruhe und Gemütlichkeit (Dschungelbuch-Ohrwurm-Alarm!) durch die Rezensionen stöbern kann.

Viel Spaß… Auf zum Atem zu den Buchtipps!

 
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Deutschland sucht den Superpädophilen

tatort_internet1Das RTL2-Fernsehformat “Tatort Internet” wird auch lange nach der letzten Folge noch heiß diskutiert. Die Sendung, in der Stephanie zu Guttenberg als Co-Moderatorin auftrat, machte nämlich deutlich, welchen Gefahren Kinder im Internet ausgesetzt sind. In bester Wikileaks-Manier wurde enthüllt, dass es nicht immer ein Vergnügen sein muss, wenn Kinder sich mit Fremden treffen, die sie in einem Internet-Chat kennengelernt haben.

Solch eine Erkenntnis sollte natürlich nicht einfach abgeschüttelt werden, weswegen wir hiermit Stellung beziehen und die Botschaft von “Tatort Internet” weitertragen möchten. Insbesondere, da Stephanie zu Guttenberg aufgrund diverser Fotoshootings in Afghanistan keine Zeit mehr dafür hat.

Halten wir zunächst fest, was wir bisher gelernt haben. Hinter jeder Internetseite lauern alte, bucklige Pädophile, die alles daran setzen, mit unseren Kindern Sex zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden sie üblicherweise hochentwickelte Pädotechnologie, die von einem geheimen Pädosyndikat mit speziell dafür gedrucktem Pädogeld erworben werden kann. So gibt es zum Beispiel Geräte, die über das Internet chronische Hypnostrahlen versenden und mit deren Hilfe jedes Kind, das sich in einem Internet-Chat aufhält, dazu gebracht werden kann, allem zuzustimmen, was der Pädophile – oder Superpädophile, wie sich die neue Pädogeneration nennt – verlangt.

Verfügt das Kind allerdings über ein gewisses Antipädotraining (auch Erziehung genannt) sowie einen reichen Wortschatz, in dem zum Beispiel Wörter wie “nein” vorkommen, kann ein Internetchat üblicherweise ohne Gefahren überstanden werden.

Aus diesem Grund hat sich die Pädotechnologie inzwischen weiterentwickelt. Das Pädosyndikat, das im Internet bereits ein Gebiet von der Fläche Bayerns kontrolliert, brachte vor kurzem ein Cyberhandschuh auf dem Pädomarkt, womit es möglich sein soll, Kinder während eines Chats durch den Bildschirm zu berühren. Eine entsprechende Cyberbrille, mit der man die Kinder ganz ohne Webcam beobachten kann, ist zur Zeit in Planung. Auch ohne Stephanie zu Guttenberg an ihrer Seite befürchten alle Ministergattinnen, dass es dadurch in Zukunft nahezu unmöglich sein wird, Kinder vor sexuellen Online-Übergriffen zu schützen. Die Täter locken nämlich schon jetzt ihre wehrlosen Opfer mit süßen Internetspielchen und Lernprogrammen vor dem Bildschirm, wo die Kinder den perversen Neigungen der Pädophilen am anderen Ende der Leitung hilflos ausgesetzt sind.

cyberhDer wirksamste Schutz besteht also darin, dass man seine Kinder nicht mehr ins Internet lässt. Nur so ist gewährleistet, dass sie nicht missbraucht – oder schlimmeres werden. Drei Meter Abstand zum internetfähigen Computer oder Smartphone gilt dabei als sichere Entfernung, um vor dem Einfluss der Superpädophilen verschont zu bleiben.

Unglücklicherweise haben Pädophile aber im Gegensatz zu so manchem WoW-Spieler auch noch ein echtes Leben außerhalb des Internets. Somit ist die Gefahr keinesfalls gebannt, wenn man Kindern den Online-Zugang sperrt. Was viele nicht wissen: Pädophile sind aufgrund eines bestimmten Gens, das sie alle teilen, wahre Meister der Verkleidung. Und das nutzen sie gnadenlos aus, um Kindern möglichst nahe zu kommen. Halten Sie also die Augen offen, denn jeder könnte ein Pädophiler sein: der Postbote, der neue Nachbarshund, sogar der Stuhl, auf dem Sie gerade sitzen.

Um unseren Kindern also endlich den Schutz zu bieten, den sie verdienen, und damit auch Eltern ohne Keller oder Dachspeicher wieder ruhig schlafen können, hat die Bundeswehr mehrere Schulturnhallen zu offiziellen Zufluchtsorten erklärt, wo bereits mehrere Tausend Kinder einen sicheren pädophilfreien Dach über dem Kopf gefunden haben. Das gibt zu hoffen, dass vielleicht mehr als nur eine handvoll Kinder es schaffen, nicht als Missbrauchsopfer zu enden.

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Wikileaks enthüllt die Liste des Weihnachtsmanns

wikileaksMit der Veröffentlichung geheimer Dokumente aus dem US-Außenministerium ist Wikileaks erneut ein großer Coup gelungen. Die brisanten, teils peinlichen Details haben für viel Wirbel und Missmut gesorgt und nicht wenige Betroffene würden Wikileaks-Gründer Julian Assange dafür am liebsten ins Gefängnis werfen. Eine der wenigen Personen, die die Enthüllungen jedoch ganz entspannt betrachtet, ist ausgerechnet Angela Merkel. Die Behauptung, dass sie im US-Außenministerium den Spitznamen “Teflon” trägt, glitt regelrecht an ihr ab.

Bei der nächsten Enthüllung, die Wikileaks in diesen Tagen ankündigte, dürfte aber sogar der Kanzlerin die Bundesunterhose flattern. Assange hat nämlich laut eigener Aussage vor, die berüchtigte Liste des Weihnachtsmanns zu veröffentlichen. Jene Liste, auf der festgehalten wird, wer gut und wer böse war, mit entsprechender Begründung sowie sämtlichen Wünschen seit dem fünften Lebensjahr. Der Informant, ein ehemaliger Elf aus der Weihnachtswerkstatt, soll angeblich selbst überrascht über die Gut-Böse-Einteilung gewesen sein. Insofern darf man also ruhig davon ausgehen, dass Wikileaks erneut für mächtig viel Ärger sorgen wird, wenn beispielsweise herauskommt, dass Westerwelle sich in Wahrheit gar keine Steuererleichterungen gewünscht hat, wie er stets behauptete. Oder wenn der wahre Grund bekannt wird, warum Papst Benedikt XVI. als böse gelistet ist. Und wie würde die Welt reagieren, wenn vielleicht Gaddafi auf der Liste der braven Jungs aufgeführt wäre?

Das Material scheint so brisant, dass Wikileaks mit der Veröffentlichung der Liste sogar noch mehr Staub aufwirbeln könnte, als mit der Enthüllung der schönsten Frau im Land. Damals noch unter dem Namen Wikispiegel hätte die Online-Plattform beinahe eine Prinzessin auf dem Gewissen gehabt und ein ganzes Königreich ins Verderben gestürzt.

Der Weihnachtsmann selbst hat sich zu den Ankündigungen bislang noch nicht geäußert. Wir sollten allerdings auf alles gefasst sein und uns gegebenenfalls darauf einstellen, dass Weihnachten dieses Jahr ausfallen könnte.

Lesen Sie auch: Julian Assange ist nicht der wahre Gründer von Wikileaks!

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