Allgemeines Archiv

1

Neuanfang: FDP diskutiert über neuen Parteinamen

das_nichts_2087625Ist endlich ein Weg aus dem Umfragetief gefunden? Die FDP diskutiert seit Tagen über eine Namensänderung. Einige Liberale sind der Meinung, man könne der Partei mit einer Umbenennung zu einem Neuanfang zu verhelfen. Ein guter Ansatz, sagen Experten, schließlich hätten die Buchstaben FDP längst den politischen Kern der Liberalen überholt.

Denn obwohl Bezeichnungen wie Fickt das Prekariat, Freunde des Penis oder Fast Drei Prozent die Politik genau auf den Punkt bringen, möchte die Partei in Zukunft selbst den Kurs vorgeben und ihren Namen nicht von Dritten anpassen lassen.

Zur Diskussion stehen daher folgende Vorschläge:

PDFPseudo-Demokratischer Firlefanz. „Die Abkürzung PDF kennt jeder“, erklärt Christian Lindner. „Wir brauchten nur etwas, womit wir uns identifizieren können und auf die Buchstabenfolge passt.“

BMWBrauchen mehr Wähler. Eine tolle Assoziation und eine ordentliche Portion Ehrlichkeit.

BkM Braucht kein Mensch. Dieser Name ruft bislang die größte Ablehnung hervor, schließlich zeigen Umfragen, dass immerhin 1 bis 2 Prozent der Menschen anderer Meinung sein könnten.

DKJWDie kaum jemand will. Ähnlich wie BkM, jedoch näher an der Realität. Nicht einfach zu merken, fürchten Kritiker.

BLÖDBündnis der liberalen Ökonomen in Deutschland. Gilt bislang als Favorit. Der Name zeigt deutlich die Stärken der Partei und hat das Potential zur Identifikation mit dem Wähler.

AzAfDAlternative zur Alternative für Deutschland. Die FDP sieht sich gerne als Alternative. Das müsse man nach außen tragen, heißt es aus der Parteizentrale.

Kevin-Jason. Die Änderung zu einem der beliebtesten deutschen Jungen-Namen soll bürgernah wirken und endlich auch untere soziale Schichten ansprechen.

Rumpelstilzchen. Angeblich ein Vorschlag von Rainer Brüderle, der bereits einen Slogan dazu parat hat: „Ach wie gut das niemand weiß – neuer Name, gleicher Scheiß.“

Sonstige. Gewieft, schließlich erreichen die Sonstigen immer 5 bis 6 Prozent.

TPFKAFDPThe Partei Formely Known As FDP. Hat bei Prince damals auch geklappt.

Wir wünschen der FDP viel Glück. Oder so.

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 

 
0

Post an Wagner: Robert Harting

 

 

 

Sie sind der Anti-Gel-Mann. Vielleicht sogar der neue Traummann. Ihr Körper ist grob, nicht jammerlappig. Sie schreien wie ein Bär, zerreißen Ihr Trikot.

Nach Ihrer Goldmedaille feiern Sie mit Ihren Kumpels. Ihre Sachen werden geklaut. Nachts kommen Sie nicht mehr ins olympische Dorf rein. Sie pennen als Olympia-Sieger in der S-Bahn.

Sie sind so ein romantischer Mann, ein Macho, ein Einsamer, ein Held. Was Sie nicht sind, ist eine Gel-Lusche. Die Frisierten. Die Aalglatten.

Ich glaube, dass die Frauen Sie lieben, weil Sie Kanten haben.

Herzlichst,

F.J. Wagner

Lieber F.J. Wagner,

Danke für die Komplimente. Glaube ich. Aber sind Sie sich sicher, dass Sie am Ende wirklich die Frauen meinen und nicht von sich selbst reden? Steht der gute Herr Wagner etwa auf bärige Kerle? Bekommt er ein feuchtes Höschen, wenn er grobe, muskulöse, ungekämmte Männer sieht? Leckt er sich über die Lippen, wenn kantige Machos sich das Trikot vom Leib reissen?

Vielleicht habe ich nicht so viele Erfahrungen mit Frauen gemacht wie Sie, oder es waren lediglich die falschen Frauen, aber ich kenne sonst keinen Menschen, der eine durchzechte Nacht mit anschließender Übernachtung in der S-Bahn als romantisch bezeichnen würde.

Ja, sicher, ich bekomme viel weibliche Fanpost, die oft sehr oberflächlich ist. Aber Ihre Post, Herr Wagner, ist wirklich nur verstörend.

Herzlichst,

Robert Harting

 
0

Muschi Krawall: Mitglieder der Punkband Pussy Riot müssen ins Straflager

Das Urteil gegen die drei Musikerinnen der Punkband Pussy Riot, die zu jeweils zwei Jahren Lagerhaft verurteilt wurden, löst unterschiedliche Reaktionen aus. Ungerecht, eine Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht für den guten Musikgeschmack, sagen die einen, die sich eine härtere Strafe erhofft hatten. Ein Hoffnungsschimmer, sagen die anderen. Denn immerhin zeige das Urteil, dass Punkmusik endlich erfolgreich bekämpft werden kann. Sicherlich, zwei Jahre mögen lächerlich wenig erscheinen, wenn man den Schaden betrachtet, den Pussy Riot der Musikwelt hinterlassen hat. Auf der anderen Seite müssen sich Punkbands auf der ganzen Welt nun wohl Gedanken machen, ob es nicht doch klüger wäre, ein paar Stunden Musikunterricht zu nehmen. Oder zumindest zu lernen die Instrumente auch zu spielen, die sie auf der Bühne benutzen.

Was Pussy Riot betrifft, so werden die Mitglieder selbstverständlich die ganze Härte russischer Gefängnisse zu spüren bekommen und eine Umschulung zur Blaskapelle durchmachen.

……………………………………………………………………………………………

 
5

Neu: Buchtipps bei Paramantus!

Neu! Lecker! Ohne Geschmacksverstärker! Buchtipps bei Paramantus.

In Zukunft werden hier in unregelmäßiger Reihenfolge Bücher vorgestellt, hauptsächlich aus dem Bereich Fantasy / Science Fiction / Horror.

Warum? Weil.

Freunde und Bekannte aus dem engeren Umfeld – oder auch generell Leserinnen und Leser, die öfters mal nach Buchrezensionen suchen – werden die bisherigen Buchtipps vielleicht schon kennen, da sie hier und da an den verschiedensten Stellen im Internet bereits zu lesen waren. Mit unserer neuen Rubrik soll jedoch ein strukturierter Überblick verschafft werden, damit man in aller Ruhe und Gemütlichkeit (Dschungelbuch-Ohrwurm-Alarm!) durch die Rezensionen stöbern kann.

Viel Spaß… Auf zum Atem zu den Buchtipps!

 
6

Deutschland sucht den Superpädophilen

tatort_internet1Das RTL2-Fernsehformat “Tatort Internet” wird auch lange nach der letzten Folge noch heiß diskutiert. Die Sendung, in der Stephanie zu Guttenberg als Co-Moderatorin auftrat, machte nämlich deutlich, welchen Gefahren Kinder im Internet ausgesetzt sind. In bester Wikileaks-Manier wurde enthüllt, dass es nicht immer ein Vergnügen sein muss, wenn Kinder sich mit Fremden treffen, die sie in einem Internet-Chat kennengelernt haben.

Solch eine Erkenntnis sollte natürlich nicht einfach abgeschüttelt werden, weswegen wir hiermit Stellung beziehen und die Botschaft von “Tatort Internet” weitertragen möchten. Insbesondere, da Stephanie zu Guttenberg aufgrund diverser Fotoshootings in Afghanistan keine Zeit mehr dafür hat.

Halten wir zunächst fest, was wir bisher gelernt haben. Hinter jeder Internetseite lauern alte, bucklige Pädophile, die alles daran setzen, mit unseren Kindern Sex zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden sie üblicherweise hochentwickelte Pädotechnologie, die von einem geheimen Pädosyndikat mit speziell dafür gedrucktem Pädogeld erworben werden kann. So gibt es zum Beispiel Geräte, die über das Internet chronische Hypnostrahlen versenden und mit deren Hilfe jedes Kind, das sich in einem Internet-Chat aufhält, dazu gebracht werden kann, allem zuzustimmen, was der Pädophile – oder Superpädophile, wie sich die neue Pädogeneration nennt – verlangt.

Verfügt das Kind allerdings über ein gewisses Antipädotraining (auch Erziehung genannt) sowie einen reichen Wortschatz, in dem zum Beispiel Wörter wie “nein” vorkommen, kann ein Internetchat üblicherweise ohne Gefahren überstanden werden.

Aus diesem Grund hat sich die Pädotechnologie inzwischen weiterentwickelt. Das Pädosyndikat, das im Internet bereits ein Gebiet von der Fläche Bayerns kontrolliert, brachte vor kurzem ein Cyberhandschuh auf dem Pädomarkt, womit es möglich sein soll, Kinder während eines Chats durch den Bildschirm zu berühren. Eine entsprechende Cyberbrille, mit der man die Kinder ganz ohne Webcam beobachten kann, ist zur Zeit in Planung. Auch ohne Stephanie zu Guttenberg an ihrer Seite befürchten alle Ministergattinnen, dass es dadurch in Zukunft nahezu unmöglich sein wird, Kinder vor sexuellen Online-Übergriffen zu schützen. Die Täter locken nämlich schon jetzt ihre wehrlosen Opfer mit süßen Internetspielchen und Lernprogrammen vor dem Bildschirm, wo die Kinder den perversen Neigungen der Pädophilen am anderen Ende der Leitung hilflos ausgesetzt sind.

cyberhDer wirksamste Schutz besteht also darin, dass man seine Kinder nicht mehr ins Internet lässt. Nur so ist gewährleistet, dass sie nicht missbraucht – oder schlimmeres werden. Drei Meter Abstand zum internetfähigen Computer oder Smartphone gilt dabei als sichere Entfernung, um vor dem Einfluss der Superpädophilen verschont zu bleiben.

Unglücklicherweise haben Pädophile aber im Gegensatz zu so manchem WoW-Spieler auch noch ein echtes Leben außerhalb des Internets. Somit ist die Gefahr keinesfalls gebannt, wenn man Kindern den Online-Zugang sperrt. Was viele nicht wissen: Pädophile sind aufgrund eines bestimmten Gens, das sie alle teilen, wahre Meister der Verkleidung. Und das nutzen sie gnadenlos aus, um Kindern möglichst nahe zu kommen. Halten Sie also die Augen offen, denn jeder könnte ein Pädophiler sein: der Postbote, der neue Nachbarshund, sogar der Stuhl, auf dem Sie gerade sitzen.

Um unseren Kindern also endlich den Schutz zu bieten, den sie verdienen, und damit auch Eltern ohne Keller oder Dachspeicher wieder ruhig schlafen können, hat die Bundeswehr mehrere Schulturnhallen zu offiziellen Zufluchtsorten erklärt, wo bereits mehrere Tausend Kinder einen sicheren pädophilfreien Dach über dem Kopf gefunden haben. Das gibt zu hoffen, dass vielleicht mehr als nur eine handvoll Kinder es schaffen, nicht als Missbrauchsopfer zu enden.

…………………………………………………………………………………………………..

 
Seite 1 von 212