Politik und Gesellschaft Archiv

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GEMA droht Kritikern die Beine zu brechen

Nach der umstrittenen Tarifreform der GEMA, nach der einige Clubs künftig deutlich mehr Abgaben zahlen sollen, häufen sich immer mehr Proteste gegen die Musik-Verwertungsgesellschaft. Wie nun aus einem internen Newsletter an die Gema-Mitarbeiter hervorgeht, plant das Unternehmen ihre Kritiker mit einer neuen Offensivmaßnahme zu bekämpfen, nachdem entsetzlicherweise festgestellt wurde, dass “ein rechtliches Vorgehen aufgrund des grundgesetzlich gewährleisteten Versammlungsrechts nicht möglich” sei.

Um die zunehmenden Proteste zu kontern, werde eigens ein Brutal-Trupp eingerichtet, der sich gegen die Kritiker zur Wehr setzen soll. Ausgestattet mit modernsten Brechstangen, wird es Hauptaufgabe dieses Brutal-Trupps sein, Demonstrationen zu stören und Rädelsführern die Beine zu brechen.

Gleichzeitig sollen geschulte Mitarbeiter unbeteiligte Passanten über das Vorgehen aufklären, indem sie Informationsblätter und Luftballons mit Gema-Aufdruck verteilen.

Auch im Internet soll zunehmends Aufklärungsarbeit betrieben werden. Gerade die Dynamik in sozialen Netzwerken erfordere, dass kritische Posts und Tweets entsprechend schnell und schlagkräftig kommentiert würden. Durch gezielte Beiträge wie “Gema ist geil” und “Gema hat mein Krebs geheilt” sollen unterschwellige Botschaften gesendet werden, damit Internetuser eine positive Meinung von der Gema entwickeln.

“Die hinter uns liegenden Proteste haben uns gezwungen, die ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft der einzigen Aufgabe zu widmen, für die wir seit so vielen Jahren leben: dem Schicksalskampf unseres Unternehmens”, erklärte Gema-Präsident Adolph Hiddler in einer Stellungnahme. “Wem die Vorsehung so schwere Prüfungen auferlegt, den hat sie zu Höchstem berufen. Es ist daher unsere einzige Sorge, die Musik- und Verwertungsgesellschaft durch diese Zeit der Not hindurchzuführen und ihr damit das Tor in jene Zukunft zu öffnen, an die wir alle glauben, für die wir kämpfen und arbeiten. Heil Gema!”

Experten gehen davon aus, dass die Methode der Gema in einem Erfolgsfall Schule machen könnte. So hat die GEZ bereits großes Interesse an einem eigenen Brutal-Trupp verkündet, möchte jedoch, genau wie die FDP, zunächst die weiteren Entwicklungen abwarten.

Foto: Aufmarsch des Gema-Brutaltrupps in Berlin.

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Schock: Baut der Iran die Glühbirne?

Wie der UN-Sicherheitsrat in seinem neusten Bericht festhält, geht vom Iran eine größere Gefahr aus, als bisher angenommen. Die vielen Fabrikanlangen, die überall im Land wie radioaktive Pilze aus dem Boden sprießen, sind nämlich laut neusten Erkenntnissen keine harmlosen Atomkraftwerke, sondern mit größter Wahrscheinlichkeit getarnte Laboratorien für die Herstellung von Glühbirnen.

Ein Skandal, da sind sich die EU-Länder einig. “Wir blicken mit größter Sorge auf diese neuste Entwicklung im Iran”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. “Wenn Ahmadinedschad tatsächlich an einem Glühbirnen-Programm arbeiten lässt, wären die Ausmaße einer solchen Bedrohung unvorstellbar.

Außenminister Guido Westerwelle geht mit der Kritik noch einen Schritt weiter, indem er dem Iran barbarisches Verhalten vorwirft. “Wir haben in der EU aus gutem Grund die primitive Glühbirne verbieten lassen”, so Westerwelle. “Diese Technologie ist gefährlich und ihre Nutzung leichtfertig und unverantwortlich. Dieser inakzeptable Akt der Provokation wird definitiv Konsequenzen nach sich ziehen.”

Ist der Iran also tatsächlich in der Lage Glühbirnen zu bauen? So schrecklich die Vorstellung auch ist, viele Experten sind der Meinung, dass die Atombombe wohl nachwievor Vorrang hätte, was die Fertigstellung der Glühbrine dadurch um mehrere Jahrzehnte nach hinten verschieben würde. Eine derart positive Einschätzung gibt natürlich Hoffnung, doch man darf sich deswegen nicht in Sicherheit wiegen. Aus Brüssel hieß es, man müsse realistisch sein und damit rechnen, dass der Iran jederzeit der Welt seine Glühbirne präsentieren könnte.

EU-Präsident Earl E. Bird wies auch auf die große Gefahr hin, dass sobald der Iran im Besitz von Glühbirnen gelangt, diese auch an Höchstbietende aus dem Ausland verkaufen wird. “Glühbirnen könnten in die Hände skrupelloser Leuchtmittelhändler geraten und nach Europa geschmuggelt werden. Unsere Wirtschaft könnte komplett zusammenbrechen.” Bevor es soweit kommt, müsse man alles unternehmen, um Mahmud Ahmadinedschaft endgültig das Licht auszublasen, betonte Earl E. Bird. Wenn nötig mit Gewalt.

Grafik unten: Irans Glühbirnen-Programm nach neusten Untersuchungen.

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Paramantus distanziert sich von Gerüchten, Bettina Wulff hätte als Prostituierte gearbeitet

Bettina Wulff, Ehefrau unseres ehemaligen Bundeswulffs, wehrt sich offensiv gegen die Gerüchte, sie wäre früher eine Escort-Dame gewesen. Sie möchte gerichtlich gegen alles und jeden vorgehen, der weiterhin behauptet, sie hätte etwas mit Prostitution am Hut gehabt.

Um Missverständnisse vorzubeugen und eine Gerichtsverhandlung zu vermeiden, möchten wir uns hiermit von jeglichen Äußerungen distanzieren, die Bettina Wulff mit Prostitution in Verbindung bringt.

Bettina Wulff hat NICHT als Prostituierte gearbeitet. Sie arbeitet auch heute NICHT als Prostituierte. Paramantus ist zudem NICHT der Meinung, dass Bettina Wulff eine gute Prostituierte abgeben würde. Dies bedeutet allerdings NICHT, dass entsprechende Erfahrungen gemacht wurden. Bettina Wulff hat NIE Geschlechtsverkehr für Geld gehabt. Sie lässt sich NICHT gerne mit Handschellen fesseln und sie hat auch KEINEN Fußfetisch. Es gibt KEINE Fotos, die mit größter Wahrscheinlichkeit Bettina Wulff als Prostituierte zeigen. Bettina Wulff hat NICHT die Absicht ihre Vergangenheit zu vertuschen. Sie hat auch ebenfalls NICHT die Absicht durch übertriebene Schmerzensgeldklagen ihre Kasse aufzubessern. Gleichzeitig hat das Vorgehen gegen diese Gerüchte NICHTS mit der Tatsache zu tun, dass demnächst ihr Buch veröffentlicht wird. Bettina Wulff betreibt KEINE Buch-PR. Sie möchte damit auch NICHT das angeschlagene Image der Wulffs retten. Dies wäre ohnehin NICHT mehr möglich.

Zu guter Letzt: Paramantus wird das Buch von Bettina Wulff NICHT kaufen. Das Foto zeigt NICHT Bettina Wulff. Und das finden wir NICHT schade.

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USA: Republikaner punkten mit Ehrlichkeit

Der Wahlkampf in den USA nimmt eine unerwartete Wendung. Weil Barack Obama nachwievor bei Umfragen in Führung liegt, sehen sich die Republikaner um Mitt Romney gezwungen, eine neue, bisher noch nie angewandte Taktik auszuprobieren: sie sagen die Wahrheit.

Besonders in der Diskussion um den absoluten Abtreibungsverbot ließ Romney über einen Sprecher seines Wahlkampfbüros verlauten, dass man durchaus zu Kompromissen bereit wäre. So sei eine Abtreibung in gewissen Fällen, wie etwa nach einer Vergewaltigung durch einen Schwarzen selbstverständlich erlaubt.

Ein klares Nein zur Abtreibung gibt es jedoch nachwievor in Fällen von Inzest. Doch auch dafür liefern die Republikaner ehrliche Gründe: “Wir müssen schließlich unsere Wählergruppe sichern”, sagte Romneys Vize Paul Ryan zu diesem umstrittenen Punkt. “Man muss schließlich auch an die eigene politische Zukunft denken. Inzestgeschädigte Hillbillies sind nun mal unsere größten Befürworter.”

Die Wahrheit als neue Wahklampftatktik kommt jedoch nicht überall gut an. Während die einen von politischem Selbstmord sprechen und die Republikaner für ihre neue Taktik belächeln, werfen ihnen viele andere Politiker jedoch Betrug am Wähler vor. “Wenn Romney plötzlich Wahrheiten verbreitet, dann denken die Menschen doch, dass wir alle die Wahrheit sagen”, empört sich Al Kickuras, demokratischer Abgeordneter im US-Senat. “Der Wähler wird dadurch bewusst in die Irre geführt.”

Wie unsere Fotos zeigen, unterstützen viele republikanische Wähler jedoch den Richtungswechsel ihrer Partei und machen es ihr sogar nach. Kommende Umfragen werden allerdings zeigen müssen, wie der Vorstoß der Republikaner letztendlich insgesamt angenommen wird.

Oben: Junge Republikaner gehen mit ihrer Sexualität ehrlicher um als vorher. Unten: Beim Wahlkampf in South Dakota appeliert man an die Mutterinstinkte.

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Bundeswehreinsätze im Inland: Taxifahrt im Panzer

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, Bundeswehreinsätze auch im Inland zuzulassen, macht sich langsam bezahlt. Nachdem die Einsätze schließlich nur bei “Ausnahmesituationen katastrophischen Ausmaßes” durchgeführt werden sollen, kann sich die Bundeswehr vor Arbeit kaum noch retten.

Am erfolgreichsten ist wohl die Entscheidung, in mehreren deutschen Großstädten Bundeswehrfahrzeuge als Taxis einzusetzen. Die Bürger freuen sich, war bislang doch besonders an Wochenenden kaum noch ein Taxi aufzutreiben. Ein Problem “katastrophischen Ausmaßes”, das inzwischen vorbildlich gelöst wurde.

Die Bundeswehr hat der Taxiknappheit ganz schnell ein Ende bereitet. Und wie zu erwarten war, sind die Panzer besonders beliebt bei den Kunden. “Manchmal nehmen die Leute sogar eine viel längere Wartezeit in Anspruch, wenn sie ein Taxi bestellen, weil sie von einem Panzer abgeholt werden möchten”, sagt Oberleutnant Kawuttke, der jetzt eine lukrative Taxizentrale in Berlin-Mitte leitet.

Doch die Bundeswehr hat noch viel mehr zu bieten. So hat der DFB inzwischen Anspruch angemeldet, weil der Zustand der Nationalmannschaft inzwischen Dimensionen “katastrophischen Ausmaßes” errreicht hätte. Durch den richtigen Einsatz erhofft sich der DFB, dass die Mannschaft wieder zu richtiger Größe aufsteigt. Zumindest bei Heimspielen. Minenfelder, Schützengräben und ein paar gut platzierte Scharfschützen würden das deutsche Spiel enorm nach vorne bringen, wenn der Gegner in Fetzen gerissen oder mit einem gezielten Wadenschuss aus seiner Konzentration gerissen wird, so die einhellige Meinung.

Andernorts funktioniert der Einsatz der Bundeswehr ebenfalls reibungslos. So zum Beispiel in Baumärkten, wo sich der Kundenservice bekanntlich in einem Zustand “katastrophischen Ausmaßes” befindet. Dort spähen Soldaten ununterbrochen nach hilfreichen Mitarbeitern oder reichen wahlweise hochgelegene Produkte von Regalen herunter.

Auch der Einsatz in Schulen macht sich bislang sehr bezahlt. Nachdem jedem Sportlehrer ein Bundeswehrausbilder zur Seite gestellt wurde, sind die Schüler sehr viel disziplinierter geworden. Nicht nur die Anzahl der Busdrängler ist stark zurückgegangen, es werden gleichzeitig immer weniger Mobbingfälle verzeichnet. Bewaffnete Wachposten auf dem Schulhof erfüllen scheinbar ihren Zweck. Wer Ärger macht, bekommt drei Tage Einzelhaft und die doppelte Menge Hausaufgaben.

Was meinen Sie? Wo, wie und warum sollte die Bundeswehr noch im Inland eingesetzt werden? Nehmen Sie an der Umfrage Teil oder schreiben Sie Ihren Vorschlag ins Kommentarfeld.

Wo sollte die Bundeswehr noch eingesetzt werden?

Ergebnis

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Grafik: Copyright by Kostas Koufogiorgos. Alle Rechte vorbehalten.

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