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Maut-Pläne: Millionen Menschen bejubeln Dobrindt mit Autokorsos und wehenden Fahnen

AutokorsoHupende Autos, wehende Fahnen und Vuvuzelas: Nach Bekanntgabe der Maut-Pläne von Verkehrsminister Dobrindt, gab es für Millionen Menschen kein Halten mehr. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch feierten sie bis in die Morgenstunden mit Gesängen und unzähligen Autokorsos, um so ihre Begeisterung für die Maut kundzutun.

Mit Fahnen geschmückte Wagen rollten durch die Straßen, Hupkonzerte und Jubelarien sorgten für eine lautstarke Partykulisse. Überall lagen sich die Menschen in den Armen. Bengalische Feuer wurden entzündet, Trommeln waren zu hören und Bierfässer auf die Straße gerollt.

Selbst Nieselregen und Kälte konnten die feierwütigen Fans nicht aufhalten. Allein in München waren laut Polizeiangaben über zehn tausend Menschen singend und mit “Olé Dobrindt”-Rufen durch die Stadt gezogen. Dabei mussten, wie in vielen anderen Städten auch, mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt werden.

Ole DobrindtIn Karlsruhe zählten die Beamten rund 9000 Autos auf den Straßen. In Erfurt kreisten Fans mit ihren Autos stundenlang um einen Kreisverkehr in der Altstadt. „So etwas kennen wir eigentlich sonst nur, wenn die Fußballnationalmansnchaft ein WM-Finale erreicht“, ließ sich ein staunender Polizeibeamter zitieren.

Der Grund für einen derartigen Jubelausbruch liegt Experten zufolge klar auf der Hand: Einen derart gewieften Plan für die Maut hatte schließlich kaum jemand erwartet. „Man musste mich erst mal kneifen!“, sagte Harry Schablonski (29), aus Düsseldorf. „Damit hätte ich auf keinen Fall gerechnet!“, jubelte auch die 24-jährige Jutta Loch aus Hagen.

 
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Neuanfang: FDP diskutiert über neuen Parteinamen

das_nichts_2087625Ist endlich ein Weg aus dem Umfragetief gefunden? Die FDP diskutiert seit Tagen über eine Namensänderung. Einige Liberale sind der Meinung, man könne der Partei mit einer Umbenennung zu einem Neuanfang zu verhelfen. Ein guter Ansatz, sagen Experten, schließlich hätten die Buchstaben FDP längst den politischen Kern der Liberalen überholt.

Denn obwohl Bezeichnungen wie Fickt das Prekariat, Freunde des Penis oder Fast Drei Prozent die Politik genau auf den Punkt bringen, möchte die Partei in Zukunft selbst den Kurs vorgeben und ihren Namen nicht von Dritten anpassen lassen.

Zur Diskussion stehen daher folgende Vorschläge:

PDFPseudo-Demokratischer Firlefanz. „Die Abkürzung PDF kennt jeder“, erklärt Christian Lindner. „Wir brauchten nur etwas, womit wir uns identifizieren können und auf die Buchstabenfolge passt.“

BMWBrauchen mehr Wähler. Eine tolle Assoziation und eine ordentliche Portion Ehrlichkeit.

BkM Braucht kein Mensch. Dieser Name ruft bislang die größte Ablehnung hervor, schließlich zeigen Umfragen, dass immerhin 1 bis 2 Prozent der Menschen anderer Meinung sein könnten.

DKJWDie kaum jemand will. Ähnlich wie BkM, jedoch näher an der Realität. Nicht einfach zu merken, fürchten Kritiker.

BLÖDBündnis der liberalen Ökonomen in Deutschland. Gilt bislang als Favorit. Der Name zeigt deutlich die Stärken der Partei und hat das Potential zur Identifikation mit dem Wähler.

AzAfDAlternative zur Alternative für Deutschland. Die FDP sieht sich gerne als Alternative. Das müsse man nach außen tragen, heißt es aus der Parteizentrale.

Kevin-Jason. Die Änderung zu einem der beliebtesten deutschen Jungen-Namen soll bürgernah wirken und endlich auch untere soziale Schichten ansprechen.

Rumpelstilzchen. Angeblich ein Vorschlag von Rainer Brüderle, der bereits einen Slogan dazu parat hat: „Ach wie gut das niemand weiß – neuer Name, gleicher Scheiß.“

Sonstige. Gewieft, schließlich erreichen die Sonstigen immer 5 bis 6 Prozent.

TPFKAFDPThe Partei Formely Known As FDP. Hat bei Prince damals auch geklappt.

Wir wünschen der FDP viel Glück. Oder so.

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 

 
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DFB-Team blickt mit Sorge auf Achtelfinalgegner Allergien

Ausgerechnet Allergien. Das Achtelfinale der diesjährigen WM wird für die deutsche Mannschaft eine besonders harte Nuss. Dabei sind Nüsse besonders gefährlich. Viele Fans im Stadion befürchten, während des Spiels mit Hautreizungen, Magen-Darm Beschwerden oder Asthmaanfälle kämpfen zu müssen.

Joachim Löw hätte auch gerne einen anderen Gegner gehabt, wie er zerknirscht zugibt: „Allergien darf man nicht unterschätzen“, betonte der Bundestrainer. Ein Spiel gegen Allergien sei in seiner Ausprägung und Intensität immer sehr unterschiedlich. „Die Probleme reichen von laufender oder verstopfter Nase, tränenden Augen über Juckreiz, Hautausschlag, Ekzemen bis hin zu Atembeschwerden“, erklärte Löw den Ernst der Lage. Die Extrem-Variante sei der Allergische Schock, bei dem es bis zum Spielzusammenbruch und Matchverlust kommen kann.

Dennoch geht die Mannschaft positiv in die KO-Runde. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Pollen sich immerhin gar nicht erst für die WM qualifizieren konnten“, sagte Stürmer-Star Müller optimistisch. Aus diesem Grund müsse man Allergien zwar ernst nehmen, aber nicht so sehr fürchten, wie in manchen Medien dargestellt.

Für die Fans hierzulande gibt es dagegen fast Entwarnung. Da das Spiel um 22 Uhr ausgestrahlt wird, sind allergische Reaktionen zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Lediglich beim Public Viewing, wo es vereinzelt zu Allergien-Konzentrationen kommen kann, sollte man sich vorsehen.

WM 2014

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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