Wissenswertes über Atommüll

Was ist eigentlich Atommüll?

Atommüll ist im Grunde ganz gewöhnlicher Müll. Im Gegensatz zum Mainstream-Müll, der sich hauptsächlich aus Essensresten, Taschentüchern und alten BILD-Zeitungen zusammensetzt, besteht Atommüll jedoch aus Atomen.

Was macht Atommüll so besonders?

Atome nennt man die kleinwüchsigen Arbeiter, die in Kernkraftwerken die Energie durch die engen Rohre treiben. Atommüll bezeichnet dabei, im wahrsten Sinne, auf der Strecke gebliebene Atome. In Fachkreisen auch Rohrkrepierer genannt.

Was hat es mit diesen Endlagern auf sich?

Ein Endlager ist ein Ort tief unter der Erde, wo die verstorbenen Atome hingebracht werden, weil sich niemand mehr für sie interessiert. Der Begriff Endlager kommt vom nicht mehr so häufig genutzten Ausdruck der Endlösung. Und in Verbindung mit dem Gedanken an die früher sehr beliebten Arbeitslager, kommt schließlich das Endlager zustande. Eins der bekanntesten Lager befindet sich in Gorleben. Ein neues wird zur Zeit in Stuttgart gegraben.

Was genau sind Castor-Transporte?

Castor-Transporte sind die Container, in denen die Atome transportiert werden. Der Name Castor geht dabei auf die Legende zurück, wonach eine Putzfrau beim Reinigen der Container ausgerufen haben soll: “Das Ding sieht ja aus wie mein Onkel Castor”.

Warum kommt es bei den Transporten immer wieder zu Ausschreitungen?

Gerüchte besagen, dass in den Containern nicht nur verstorbene, sondern auch lebende, lediglich arbeitsunfähige Atome transportiert werden, um in den Endlagern ihrem Schicksal überlassen zu werden. Viele Atomfreunde wollen deshalb die vermeintlich eingesperrten Zwergarbeiter befreien und setzen alles daran, den Transport zu stoppen.

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Grafik: Copyright by Marcus Gottfried, ce-comico.de

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Exklusiv beim Postillon: Die Highlights des diesjährigen Castor-Transports.