Wissenschaftler entwickeln Geruchszäpfchen

Jeder kennt sie, doch kaum jemand mag sie: Blähungen. Die übelriechenden Gase sind spätestens seit dem Mittelalter eine lästige, nur selten heitere Begleiterscheinung der menschlichen Verdauung. Einer Umfrage zufolge gehören sie sogar zu den unliebsamsten Merkmalen des Körpers – direkt hinter Mundgeruch und einem zu kleinen Penis.

GasDoch damit soll nun Schluss sein. Amerikanischen Wissenschaftlern ist es nach 34 Jahren intensiver Forschung endlich gelungen, den Geruch aktiv verändern zu können und Flatulenzen damit gesellschaftsfähig zu machen. Möglich machen sollen dies sogenannte Geruchszäpfchen. Die Kapsel, die wie ein normales Zäpfchen sanft in den Anus eingeführt wird, verursacht im Darm eine biochemische Reaktion, welche die auftretenden Gase filtern und in liebliche Düfte umwandelt.

Je nach Zäpfchenart lässt sich auf diese Weise der Duft sogar vorher bestimmen. Mit mehreren Zäpfchenkombinationen lassen sich zudem eigene, fantastische Duftkreaktionen gestalten.

Bis jetzt gibt es die Geruchszäpfchen in den Duftrichtungen Minze, Lavendel, Erdbeere und Mango.

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