Willkommen in Utopia!

Man wusste es ja im Grunde schon immer: Die Medien machen uns etwas vor, sie schaffen uns die Illusion einer Welt, die es so eigentlich gar nicht gibt. In Wirklichkeit ist unsere Welt nämlich ein wahres Utopia, wie jüngst von einer Medienvertreterin zugegeben wurde:

Eine Sensation.

„Kinderpornographie, Gewaltdarstellung. All das, was im echten Leben nicht möglich ist, scheint im Netz zu gehen.“

Dieses Zitat macht klar: All die Verbrechen und Katastrophen, mit denen man im Internet und in den Medien konfrontiert wird, sind gar nicht echt. Mord, Totschlag, Vergewaltigung: Bloß Namen für eine unterhaltsame Feierabendgestaltung vor dem Fernseher oder dem PC. Sorgen, Nerven, Wut und Aufregung über frei herumlaufende Kinderschänder und sonstige Monster unserer Gesellschaft waren und sind völlig unbegründet. Die gibt es nämlich gar nicht. Es ist gar nicht möglich.

Vor diesem Hintergrund macht das Zugangserschwerungsgesetz von Ursula von der Leyen sogar endlich Sinn, wenn sie kinderpornographische Seiten sperren möchte. Immerhin geht es dabei nur um eine gesellschaftlich geächtete Darstellung. Echte Kinder kommen schließlich keine zu Schaden. Es ist ja, und diese Enthüllung muss man sich immer wieder auf der Zunge zergehen lassen, nicht möglich. Ist das nicht wunderbar?

Danke, Frau Kullmann, für diese ehrliche Offenbarung, die bestimmt vielen Menschen die Wahlentscheidung im September nun umso leichter machen wird.

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