Wikileaks enthüllt die Liste des Weihnachtsmanns

wikileaksMit der Veröffentlichung geheimer Dokumente aus dem US-Außenministerium ist Wikileaks erneut ein großer Coup gelungen. Die brisanten, teils peinlichen Details haben für viel Wirbel und Missmut gesorgt und nicht wenige Betroffene würden Wikileaks-Gründer Julian Assange dafür am liebsten ins Gefängnis werfen. Eine der wenigen Personen, die die Enthüllungen jedoch ganz entspannt betrachtet, ist ausgerechnet Angela Merkel. Die Behauptung, dass sie im US-Außenministerium den Spitznamen „Teflon“ trägt, glitt regelrecht an ihr ab.

Bei der nächsten Enthüllung, die Wikileaks in diesen Tagen ankündigte, dürfte aber sogar der Kanzlerin die Bundesunterhose flattern. Assange hat nämlich laut eigener Aussage vor, die berüchtigte Liste des Weihnachtsmanns zu veröffentlichen. Jene Liste, auf der festgehalten wird, wer gut und wer böse war, mit entsprechender Begründung sowie sämtlichen Wünschen seit dem fünften Lebensjahr. Der Informant, ein ehemaliger Elf aus der Weihnachtswerkstatt, soll angeblich selbst überrascht über die Gut-Böse-Einteilung gewesen sein. Insofern darf man also ruhig davon ausgehen, dass Wikileaks erneut für mächtig viel Ärger sorgen wird, wenn beispielsweise herauskommt, dass Westerwelle sich in Wahrheit gar keine Steuererleichterungen gewünscht hat, wie er stets behauptete. Oder wenn der wahre Grund bekannt wird, warum Papst Benedikt XVI. als böse gelistet ist. Und wie würde die Welt reagieren, wenn vielleicht Gaddafi auf der Liste der braven Jungs aufgeführt wäre?

Das Material scheint so brisant, dass Wikileaks mit der Veröffentlichung der Liste sogar noch mehr Staub aufwirbeln könnte, als mit der Enthüllung der schönsten Frau im Land. Damals noch unter dem Namen Wikispiegel hätte die Online-Plattform beinahe eine Prinzessin auf dem Gewissen gehabt und ein ganzes Königreich ins Verderben gestürzt.

Der Weihnachtsmann selbst hat sich zu den Ankündigungen bislang noch nicht geäußert. Wir sollten allerdings auf alles gefasst sein und uns gegebenenfalls darauf einstellen, dass Weihnachten dieses Jahr ausfallen könnte.

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