Wegen Krim-Krise: Deutsche Männer meiden russische Partnervermittlungen

Die Krim-Krise trägt ungeahnte Blüten. Als Zeichen des Protests gegen Russlands aggressive Haltung, haben viele Deutsche beschlossen, russische Produkte zu boykottieren. Neben Borschtsch und Vodka werden aber auch die Dienstleistungen russischer und osteuropäischer Partnervermittlungen gemieden, was viele Firmen nun in finanzielle Notlage bringt.

Traurige RussinLudmilla Petrakova, Leiterin der Internetplattform russische-ehefrauen.de, stellt fest: „Eine Katastrophe. Seit der Krim-Krise ist die Zahl der Interessenten aus Deutschland um die Hälfte gesunken!“. So ergeht es den meisten Agenturen, die nun auf immer mehr russischen Frauen und Mädchen sitzen bleiben. Um wieder mehr deutsche Männer anzusprechen, ergreifen einige Partnerbörsen wagemutige Maßnahmen. So sollen Angebote, wie zwei Frauen zum Preis von einer oder spezielle Mutter-Tochter-Deals, endlich mehr Kunden anlocken. Bisher aber leider erfolglos.

„Wir wissen nicht mehr weiter“, stöhnt Ludmilla Petrakova, „selbst als wir allen zu vermittelnden Frauen die Brüste vergrößern ließen, wurden die Anfragen aus Deutschland immer weniger“. Die Botschaft scheint eindeutig: Solange Wladimir Putin nicht das Militär von der Krim abzieht und für eine diplomatische Lösung des Konflikts bereit ist, werden deutsche Männer keine russischen Frauen mehr bestellen.

Während der russische Heiratsmarkt komplett zusammenzubrechen droht, erlebt die thailändische Vermittlungsbranche einen regelrechten Boom. Die deutschen Männer kehren damit zum Klassiker der ausländischen Ehefrau zurück. „So eine kleine, schmale Thai wirkt neben mir sowieso glaubwürdiger, als eine teure, prallbusige Russin“, schwärmt Günther Krabowski (62) aus Halle. So wie er, denken inzwischen viele. „Ich hoffe, ich kann so mein Beitrag zum Frieden leisten“, bringt es Krabowski auf den Punkt.

Foto: Verzweifelte Russin, da kein deutscher Mann sie kaufen möchte.

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