Vorerst gescheitert: Die gefälschte Erektion

Karl-Theodor zu Guttenberg verändert die deutsche Sprache. Sein Name wird immer mehr zur Quelle neuer Wortschöpfungen, die den deutschen Wortschatz inzwischen um viele neue Begriffe erweitern konnten.

„Frau Schmitt, machen Sie mir bitte ein Dutzend Guttenbergs von dieser Akte. Und legen Sie in den Guttenberger direkt nochmal Papier nach.“ Sätze dieser Art sind nicht nur in deutschen Büroräumen bereits alltäglich geworden. Die größte Verbreitung hat Guttenberg allerdings als Verb gefunden. Fremde Unterschriften werden geguttenbergt, in der Schule wird nicht mehr abgeschrieben, sondern abgeguttenbergt, einen illegalen Musikdownload hat man sich heruntergeguttenbergt, geht man seinem Partner fremd, dann hat man ihn beguttenbergt, und als Opfer eines Diebs wurde man natürlich ausgeguttenbergt und nicht etwa ausgeraubt. Letzteres sagen sowieso nur noch Leute, die bei den Bundestagswahlen FDP gewählt haben.

Und inzwischen heißt es sogar in deutschen Betten: „Schatz, ich muss gestehen, ich hab dir nur was vorgeguttenbergt.“

 

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel, via toonpool.de.

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