Verstößt ALDI gegen die Menschenrechte?

Menschenrechtler klagen an: Aldi lässt unmenschlich schuften. Die beim führenden deutschen Billig-Supermarkt Aldi angebotenen Waren werden laut einer Menschenrechtsorganisation oft unter unwürdigen Bedingungen hergestellt.

Weitere Untersuchungen konnten die Vorwürfe der Menschenrechtler jedoch nicht bestätigen. So sind die stillgelegten Salzminen, in denen Aldi seine Produkte herstellen lässt, weder einsturzgefährdet, noch atomverseucht.

Von unwürdigen Bedingungen kann also keine Rede sein. Auch der Vorwurf der Ausbeuterei konnte nicht bestätigt werden. Die marrokanischen Kinder, die in den Minen für Aldi arbeiten dürfen, haben in ihren 20-Stunden-Schichten nämlich eine volle Stunde Pause, in der Aldi zudem die komplette Verköstigung spendiert: Eine Scheibe Brot und einen ganzen Krug Wasser, an Sonn- und Feiertagen sogar das Doppelte. Von solchen sozialen Verhältnissen kann in anderen Betrieben nur geträumt werden.

Die Aufseher haben darüber hinaus die strikte Anweisung niemanden totzuschlagen, worauf der Vorstand ein sehr strenges Auge wirft. Schließlich verursache der Ausfall eines Arbeiters zusätzliche Kosten, was sich dann unweigerlich in höhere Preise für den Kunden niederschlagen würde. Und das ist nicht im Sinne des Unternehmens.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sich bei diesen Vorwürfen wohl lediglich um einen plumpen Versuch handelt, den Ruf der erfolgreichen Lebensmittelkette zu schädigen. Das Gerücht, dass die Ankläger von Lidl finanziell unterstützt werden, hat sich jedoch als unwahr herausgestellt.

Foto: Hochtechnisierte Aldi-Lagerhalle.

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