Ursula von der Leyen, die einzig wahre Superministerin

Ursula von der Leyen ist in der neugewählten Regierung die Wunschkandidatin fürs Gesundheitsministerium. Dass sie das Amt auch gerne bekleiden möchte und dazu auch fähig sei, bewies die Noch-Familienministerin, indem sie einen ausführlichen Gestzentwurf zur Verbesserung der Gesundheitsreform vorstellte.

So sieht das neue  Infektionserschwerungsgesetz vor, dass Patienten nicht mehr ärztlich behandelt, sondern mit einem Stoppschild versehen werden sollen, wahlweise auf Stirn oder Kleidung. Kranke werden dadurch einfach ausgeblendet und, das ist das schöne daran, das Infektionsproblem ist mit minimalem Aufwand vom Tisch. Des weiteren ist geplant, die Impfung als Vorbeugemaßnahme abzuschaffen und stattdessen jedem Bundesbürger mikroskopisch kleine Stoppschilder zu spritzen, um Krankheitserreger daran zu hindern gesunde Zellen zu befallen. Die Ersparnisse bei den Krankenkassen wären enorm und das gewonnene Geld könnte endlich wieder in sinnvolle Investionen gesteckt werden. Neue Dienstwagen, zum Beispiel.

Ihr Vorschlag kam so gut an, dass der Wechsel in die Gesundheitspolitik so gut wie sicher scheint.

Kritik gibt es kaum. Zwar hätte man mit diesem Gesetz im Grunde weder für den Patienten noch gegen die Krankheit etwas getan, doch das befriedigende Gefühl, dass der Staat wichtige Maßnahmen ergreift, sei schließlich wichtiger als jeder tatsächliche Fortschritt.

Genau das, was man von dieser neuen Regierung erwartet.

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