Ungleichverteilung bei Panini-WM-Stickern: Behörden fürchten Ausschreitungen

Die Fußball-WM ist immer für eine Überraschung gut. Doch was nun kürzlich ans Tageslicht kam, ist selbst für hartgesottene Fans ein unglaublicher Schock: Bei den beliebten Panini-Fußballstickern gibt es angeblich eine extreme Ungleichverteilung. Bekannte Spieler haben demnach eine höhere Auflage als unbekannte oder unbeliebte Spieler. Diese signifikanten Unterschiede sind zweifellos ein Skandal, der in der Geschichte des Sports seinesgleichen sucht.

Die FIFA war zunächst nicht für eine Stellungnahme bereit. In Deutschland jedoch löste die Enthüllung eine Welle der Empörung aus. Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußerte sich sehr besorgt: „Jawohl, das ist eine ernste Lage! Deutschland steht im Fokus des internationalen Sticker-Terrorismus. Wir werden jetzt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, die dem Schutz aller Fans im Land dienen.“ Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Die Sicherheitsbehörden rechnen in den kommenden Tagen mit Ausschreitungen und schweren Krawallen. Gleichzeitig fürchten sie die Bildung illegaler Stickerumschlagplätze, wo mit gefälschten Bildchen gedealt wird.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte, nicht in Panik zu verfallen. „Wir sind entschlossen, uns unsere Lebensweise des Sammelns nicht nehmen zu lassen“, betonte sie.

Aus den Reihen der FDP zeigte man sich dagegen weniger schockiert über die Mengenunterschiede. Ganz im Gegenteil. „Eine akkurate Gleichverteilung wäre purer Sozialismus“, sagte FDP-Chef Christian Lindner. Die Liberalen plädieren stattdessen für eine Leistungsverteilung: „Fußball muss sich wieder lohnen“, erklärte Lindner. „Wenn ein Fußballer gut spielt, dann wird auch sein Bild auf mehr Sticker gedruckt.“

FIFA

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