Übergewichtige Bevölkerung verursacht Erdbeben in Los Angeles

Kein Wunder, dass Seismologen das Erdbeben in Los Angeles, bei dem am Dienstag glücklicherweise niemand ums Leben kam, nicht rechtzeitig vorhersagen konnten. Das Beben hatte nämlich keine geologischen Ursachen, wie natürlich jeder aufgrund des gefährdeten Gebietes in Kalifornien vermutete, sondern war die Folge eines Wutanfalls mehrerer Hunderttausend übergewichtiger Stadtbewohner, die durch wiederholtes auf dem Boden Stampfen ihren Frust über ein kürzlich verabschiedetes Gesetz zur Bekämpfung der schlechten Ernährung rauslassen wollten:

Im Süden von Los Angeles dürfen in den kommenden zwölf Monaten keine neuen Fast-Food-Restaurants eröffnet werden. Davon betroffen wären rund 500.000 Menschen, die in ihrem Umkreis auf weitere Schnellimbisse verzichten müssen. Stadträtin Jan Perry hatte den Gesetzesvorschlag eingebracht, um einen Versuch zu starten die Bürger zu einer gesünderen Ernährung zu bewegen.

Natürlich stellt man sich nun die Frage, wer für die Erdbebenschäden aufkommen soll. Die Dicken, die das Beben verursacht haben oder der Stadtrat von Los Angeles, der eigentlich hätte wissen müssen, wozu die Bewohner fähig sind, wenn solch ein Gesetz verabschiedet wird. Man denke da schließlich nur an die schlimmen Rassenunruhen 1992, nachdem der Stadtrat die Einfuhrzölle für dunkle Schokolade erhöhte, die für helle jedoch nicht.

Wer letztendlich die Entschädigungen tragen wird, entscheidet sich demnächst vor dem Obersten Gerichtshof.

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