Typisch Hauptschule (denn sie wissen nicht, was sie tun)

Ein Skandal:

Der Leiter einer Hauptschule in Oberösterreich hatte vergangene Woche ein Kuss-Verbot verhängt und damit Widerspruch ausgelöst. […] Doch Zöglinge der Hauptschule zeigten mit einem 20-fachen Dauerknutschen, was sie von dieser Ansage halten. (Quelle: netzeitung.de)

Es ist richtig traurig. Obwohl zu ihrem eigenen Schutz erlassen, verhöhnen die Schüler das Kuss-Verbot mit einem Dauerknutschen. Dabei hatte Schulleiter A. Nahl seinen ganzen Mut zusammengenommen, um dieses Verbot in die Gänge zu leiten. Letztes Jahr gab es nämlich unmittelbar nach dem überfälligen Onanie-Verbot eine ähnliche Reaktion von Seiten der Schüler. Die Reinigungskosten beliefen sich damals auf über 30.000 Euro. Ganz zu schweigen von den zwei gebrochenen Beinen und vier gebrochenen Händen, die zu Stande kamen, als Schüler und Lehrer auf den glitschigen Fluren ausrutschten.

Herr Nahl hätte es also besser wissen können, doch die Gesundheit seiner Schüler war ihm einfach wichtiger. Küssen gehört schließlich zu den sichersten Methoden um eine Krankheit weiterzugeben. Besonders im jetzt vor der Tür stehenden Winter, wenn mal wieder allerlei Grippeviren und Geschlechtskrankheiten umhergeistern, wäre es unverantwortlich das Küssen weiterhin zu erlauben. Hinzu käme noch die Tatsache, dass die wenigsten Jugendlichen so weit aufgeklärt sind, um wissen können, dass man durch Küssen auch Schwanger werden kann. Durch Onanieren blind werden sei eine Sache, aber es wäre schlichtweg unverzeilich, wenn man weiterhin tatenlos zuschaut, wie Jugendliche mit dem Risiko einer ungewollten Schwangerschaft spielen.

Die wohl größte Gefahr besteht jedoch darin, dass Küssen krebserregend ist. Das Gefühl man habe das Bedürfnis zu küssen, weil es sich schön anfühlt, ist nur eine Illusion, die vom Suchtzentrum im Gehirn erzeugt wird. Ein Kuss wird also nur positiv wahrgenommen, schadet dem Körper jedoch auf brutalstmögliche Weise. Ähnlich Zigaretten- oder sonstigem Drogenkonsum.

Trotz der Schülerproteste wird das Verbot selbstverständlich bestehen bleiben. „Wir hatten zwar gehofft, dass die Schüler unsere Entscheidung verstehen würden, aber zur Not setzen wir das Verbot auch mit Gewalt durch. Es ist schließlich nur zu ihrem eigenen Wohl“, sagte Schulleiter Nahl abschließend.

Wir können nur hoffen, dass im nächsten Schritt nicht auch noch der Waffenbesitz verboten wird. Die entsprechenden Proteste wären bestimmt um einiges lauter.