Steve Jobs lebt in iBody weiter

Der Tod von Apple-Gründer Steve Jobs war für Millionen Fans eine Tragödie. Für seine Biografie allerdings ein Segen. Die Nachfrage nach dem Buch ist inzwischen so groß, wie die Nachfrage nach dem Impfstoff gegen die Schweinegrippe gewesen wäre, wenn die Schweinegrippe eine echte Bedrohung dargestellt hätte. Wenn Steve Jobs das bloß noch erleben könnte, denkt sich da der eine oder andere.

Ein Gedanke, der sich nun als überholt herausgestellt hat. Steve Jobs lebt nämlich!

Es ist in der Tat eine Sensation, auch wenn die meisten seiner Fans schon immer gewusst haben, dass er selbstverständlich irgendwann wieder auferstehen wird. Denn was Jesus konnte, kann Steve Jobs schon lange. Die Erklärung für dieses ungewöhnliche Comeback ist jedoch keineswegs göttlicher Natur. Steve Jobs ist nämlich im Oktober tatsächlich an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Allerdings wurde von seinem Verstand rechtzeitig ein Backup gemacht, das nun kurz vor Weihnachten in das neuste Apple-Produkt gespielt werden konnte: dem iBody.

Der iBody ist die detaillgetreue Kopie eines menschlichen Körpers, die mit der entsprechenden Software das Bewusstsein einer Person speichern kann. Im Grunde kommt das Ganze einem Körperwechsel gleich, wobei der iBody natürlich rein künstlich ist. Mit integriertem WLan, GPS-Sender sowie einer höheren Grafikauflösung als der gewöhnliche Sehnerv, stellt der iBody jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem plumpen Original dar.

„Sie glauben doch nicht, dass ein Genie wie ich einfach so vor dem Tod kapituliert“, antwortete Steve Jobs gut gelaunt auf die Frage, wie es zur Entwicklung des iBody kam. „Das beste ist aber, dass niemand mehr kapitulieren.“ In der Tat, für lächerliche 350.000 Dollar das Stück sind die iBodys ab sofort zu haben. Theoretisch kann also endlich jeder unsterblich werden – bis die Garantie abläuft, versteht sich.

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