Schweiz: Minarett-Verbot umsonst?

Nachdem sich die Schweizer, aus Angst vor dem gefährlichen Muselmann,  der bekanntlich Brunnen vergiftet und Kinder entführt, per Volksabstimmung gegen den Bau weiterer Minarette entschieden haben, schien die Erleichterung groß. Die grausame Islamisierung im christlichen Bergland sei gestoppt worden, jubelte man. Endlich könne man wieder sorgenfrei Schokolade herstellen, Alphörner blasen und ausländische Steuergelder waschen.

Doch seit gestern greift die Angst erneut um sich, seit ein muslimischer Gelehrter der Presse sagte: „Na und? Dann bauen wir die Türme eben sechseckig, nicht mehr so hoch, setzen einen Hahn auf die Spitze und nennen sie einfach anders. Wie genau, wollen wir dann per Volksabstimmung entscheiden lassen.“

War also alles umsonst?

Zumindest sieht es so aus, als werden Schweizer Mütter ihren Kindern weiterhin das alte Schlaflied „Kindlein, sei jetzt stumm, der Muselmann geht um“ vorsingen.

Sicher ist sicher.

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Mehr über die ängstlichen Schweizer gibt es auch beim Postillon sowie hier, hier und hier.

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