Rentner läuft Amok: Erste Gegenmaßnahmen

Ein 71jähriger Mann läuft im nordrheinwestfälischen Schwalmtal Amok und erschießt kaltblütig drei Menschen.

Angesichts einer solchen Meldung könnte man die Vermutung äußern, die Zahlen bei der Altersangabe seien vertauscht worden. Immerhin gehört Amoklaufen zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen unter heutigen Jugendlichen, wie inzwischen unlängst aus den Medien bekannt ist. Doch ein Fehler liegt tatsächlich nicht vor und so fragen sich Experten jeglicher Couleur, was diese entsetzliche Tat ausgelöst haben mag, da insbesondere nicht ein einziges Killerspiel bei dem Täter gefunden wurde. Ebensowenig Heavy-Metal-Musik oder überwiegend schwarze Kleidung, von den Socken mal abgesehen.

Die Antwort ist jedoch genauso einfach wie schockierend: Langeweile. Langeweile, die sich in den ruhigen und arbeitsarmen Rentnerjahren in Frust wandelte und schließlich in einem verheerenden Gewaltausbruch entlud. Und jeder Rentner könnte der nächste sein.

Glücklicherweise gibt es für alles eine Lösung: Um Menschen vor der Eintönigkeit des Daseins nach der Rente zu bewahren und damit zukünftliche Amokläufe zu verhindern, wird die Entlassung in den Ruhestand nicht mehr wie geplant schon mit 67, sondern erst mit 80 erfolgen. Darüber sind sich alle Parteien einig.

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