Problemwolf terrorisiert Bayern

wolf2Bayern – Ein Problemwolf macht den Bergwald unsicher. Mehrere Tiere sollen dem umherstreifenden Wolf – dem ersten seit fast 200 Jahren in diesem Gebiet – bereits zum Opfer gefallen sein. Die Menschen sind dementsprechend geschockt und nicht wenige fühlen sich schmerzhaft an den Problembären erinnert, der das Land 2006 mit unaussprechlichem Terror übersäte und nur mit dem heldenhaftem Einsatz einheimischer Jäger zur Strecke gebracht werden konnte.

Natürlich überlegt man nun in Bayern, auch den Problemwolf brutalstmöglich zu erlegen, bevor er womöglich in der Versenkung verschwindet und die Medien die Chance bekommen, ihn als den Kriminellen hinzustellen, der er ist.

Dem Italiener (identifiziert am viel zu kurzen Schwanz) wird immerhin nicht nur Mord angelastet, sondern auch Leichenfledderei, Erpressung, Steuerhinterziehung sowie die Tatsache, ein Wolf zu sein und sich sogar wie einer zu verhalten.

Insofern dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der Problemwolf zum Abschuss freigegeben wird. Gerüchte, dass die Bundeswehr diese Aufgabe übernehmen soll, konnten bislang nicht bestätigt werden. Sie dürften der Wahrheit allerdings sehr nahe kommen, da mit Karl „Kamikaze“ Theodor zu Guttenberg immerhin ein CSU-Mann das Verteidigungsministerium leitet. Daher wäre es nicht weit hergeholt anzunehmen, dass zumindest Aufklärungspanzer zum Aufspüren des Wolfs zum Einsatz kommen werden.

Die größte Kritik für das Vorhaben, den Wolf zu töten, kommt aus Berlin und Niedersachsen: „So ein Problemwulff ist gefährlich, das wissen wir selbst aus eigener Erfahrung. Man fürchtet täglich um sein Leben, geht nicht mehr einkaufen oder wählen, hat Albträume ohne Ende. Dennoch ist das kein Grund den Problemwulff einfach abzuknallen. Haben wir schließlich auch nicht gemacht. Selbst solch ein Untier hat nämlich eine Daseinsberechtigung und die Bayern müssen genauso wie wir lernen, mit dem Problemwulff zu leben.“

(Foto: Phantombild des Problemwolfs, erstellt nach mehreren glaubwürdigen Zeugenaussagen)

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