Poesie: Unbekannter Verfasser – Guten Hut

Nachfolgendes Gedicht ist unsinnig, unverständlich, inhaltlich falsch und ohne jeglichen Bezug zur Realität. Aus diesem Grund widme ich es hiermit allen Politikern dieser Welt, insbesondere jedoch unseren deutschen Volksvertretern, die, im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl, sich besonders viel Mühe geben werden, uns mit reichlich Unsinn zu versorgen.

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Guten Hut

Vorigen Handschuh verlor ich meinen Herbst,
da ging ich drei Tage finden,
eh‘ ich ihn suchte. Da kam ich an ein Guck
und lochte hinein.
Da saßen drei Stühle auf drei Herren,
die aßen Kaffee und tranken Kuchen.
Da nahm ich meinen Tag ab
und sagte: „Guten Hut,  meine Herren!“
Und da bauchten sie,
daß ihnen der Lach platzte.
Da gab ich ihnen drei Lagen Strümpfe
und sagte, sie sollten mir Garn stricken.
Da ging ich weiter und kam an einen See.
Da standen drei funkelnagelneue Schiffe.
Das erste war durchlöchert,
das zweite hatte keinen Boden,
und das dritte war gar nicht da.
Da stieg ich in das, das gar nicht da war,
und fuhr ans jenseitige Ufer.
Da kam ich an eine steinerne Kirche,
die aus Holz erbaut war.
Drin predigte ein blaupapierner Pfarrer folgendermaßen:
Als einst die Weser brannte
und die tollen Hunde kein Stroh zum Löschen fanden,
kam eine Bauersfrau auf einem ungesalzenen Kloß Butter dahergeritten
und stieg auf einen Maulbeerbaum
und pflückte sich die Taschen voll Äpfel.
Und als sie sich die Taschen voll Birnen gepflückt hatte,
stieg sie von dem Zwetschgenbaum.
Da rief ihr der Bauer des nächsten Dorfes zu,
dem der Flachs gehörte:
„Hennes, gehst aus meinen Schoten!“
Da packte sie eiligst ihre Borstäpfel zusammen
und lief von dannen.