Pharmaindustrie jubelt: Schweinegrippe fordert endlich wieder Todesopfer

Nach der apokalyptischen Werbekampagne Anfang des Jahres, bei der infantile Medien weltweit die Angst vor dem H1N1-Virus schürten und die Menschen sich vor lauter Panik stündlich in die Hose machten, schien die Stimmung in den letzten Monaten umzuschwenken. Viele Menschen taten nämlich bis heute etwas, das sie sonst nur aus vereinzelten Schwarz-Weiß-Filmen kennen: Sie dachten nach. Und sie erkannten, dass die Schweinegrippe nicht die übelgelaunte Schwiegermutter aller Krankheiten ist, die sogar Beelzebub persönlich in Stücke reissen könnte, sondern nur eine künstlich aufgeblasene Grippe. Und harmloser noch als Guido Westerwelle.

Kurzum: Es sieht nicht gut aus für das Virus. Inzwischen wollen sich 66% der Bundesbürger nicht mehr gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Tendenz steigend. Folglich droht der Staat nun sein Gesicht zu verlieren, weil er Milliarden für überflüssige und gefährliche Impfstoffe ausgegeben hat. Und die Pharmaindustrie würde in ihrem Schweinegrippe-Stall bald nichts mehr zu melken haben.

Doch nun darf endlich wieder aufgeatmet und gejubelt werden, denn wie eins der größten Pharma-Blätter Europas hoffnungsvoll berichtet:

Der Virus ist unter uns: Am Freitag ist wieder ein Deutscher an der Schweinegrippe gestorben! [...] Damit erhöht sich die offzielle Zahl der Schweinegrippe-Todesfälle auf drei.

Drei… Mit anderen Worten: Es geht voran, meine Damen und Herren. Lassen Sie sich schnell Impfen, bevor Sie als nächster dran sind. Das vierte Todesopfer wird nämlich schon im Mai erwartet.

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Ist das nicht wunderbar? …fragt auch der Postillon.

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