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Tebartz-van Elst organisiert die Meisterfeier des FC Bayern

Der FC Bayern München ist zum 24. Mal Deutscher Fußball-Meister. Die Mannschaft holte den Titel bereits nach dem 27. Spieltag, so früh wie noch keine andere Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte. Und so ein Ereignis hat natürlich auch eine ganz besondere Feier verdient, die von einem echten Profi organisiert werden soll: Protz-Profi Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Nach seinem reumütigen Besuch bei Papst Franziskus erklärte der frühere Limburger Bischof: “Mit dem Wissen von heute erkenne ich, dass ich Fehler gemacht habe. Reichtum bedeutet nichts, wenn man es nicht teilen kann.” In dieser Einsicht sehe er die Chance für einen Neubeginn, um den Menschen zu zeigen, dass er Kirchenvermögen auch sinnvoll einsetzen kann.

“Das ist die perfekte Möglichkeit, den Menschen etwas zurückzugeben und gleichzeitig meine Träume auszuleben”, schwärmt der Ex-Bischof. Eigens für die Feier lässt Tebartz-van Elst außerhalb von München das Taj Mahal nachbauen, allerdings nicht ganz originalgetreu, da der Nachbau zehn mal größer ausfallen und aus purem Gold bestehen wird. Exquisite Menüs, Stripperinnen aus allen Ländern der Welt und ein grandioses Feuerwerk, das man sogar vom Mond sehen kann, werden natürlich ebenso Teil der Feier sein, wie dressierte Tanzbären und das gesamte Ensemble des Moulin Rouge. Als musikalische Begleitung hat Tebartz-van Elst die Rolling Stones engagiert, die für diesen Anlass ihre Welttournee kurzzeitig unterbrechen.

Die Finanzierung übernehmen zu gleichen Teilen der FC Bayern und die katholische Kirche.

FC Bayern Meister

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Erdogan vs YouTube

Neulich bei YouTube, in Diyarbakir, Südanatolien:

Erdogan YouTube

Grafik: Copyright by Marcus Gottfried. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Konsequenzen aus Krim-Krise: Bundesregierung schafft Wahlen ab

electionsDas umstrittene Referendum auf der Krim hat ein eindeutiges Ergebnis hervorgebracht. 93 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für den Beitritt zu Russland. Der Westen jedoch wertet das Referendum, das die Regionalregierung der Krim initiiert hatte, als Verstoß gegen das Völkerrecht und erkennt es nicht an. Allen voran Deutschland ist äußerst besorgt und zieht nun die ersten Konsequenzen.

So hat die Bundesregierung in einem Eilverfahren beschlossen, das Wahlrecht in Deutschland komplett abzuschaffen. “Das Referendum auf der Krim hat gezeigt, dass die Menschen nicht wissen, was gut für sie ist”, erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das deutliche Ergebnis zwinge die Bundesregierung endgültig zum Handeln.

“Es ist besorgniserregend, dass so viele Menschen eine falsche Meinung vertreten können”, stellt Angela Merkel fest. “Wir als Regierung wissen schließlich am besten, was unsere Bürgerinnen und Bürger wollen, deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass sie ihren falschen Willen durchsetzen.”

Durch das Wahlverbot sollen die Deutschen also lediglich vor sich selbst geschützt werden. Eine Präventivmaßnahme für den Fall, dass eine Wahl anders ausgeht als von der Regierung beabsichtigt.

Ist dies das Ende der Demokratie? Nein, wie die Kanzlerin versichert: “Jeder hat natürlich noch das Recht, Prominente beim Dschungelcamp rauszuwählen oder bei Bohlen den neuen Superstar zu bestimmen”, verspricht Angela Merkel.

 
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Facebook kauft die Türkei

Neue Flagge Türkei

Der türkische Premier Recep Erdogan hat vor, in seinem Land Facebook zu sperren. Angesichts immer neuer Mitschnitte sensibler Telefonate im Internet und der unsensible Umgang mit persönlichen Daten “müssen neue Maßnahmen in dem Bereich getroffen werden”, sagte Erdogan. “Wir sind bei diesem Thema sehr entschlossen, wir werden unser Land nicht Facebook ausliefern.”

Das Unternehmen um Mark Zuckerberg reagierte prompt und gab bekannt, dass man die Türkei in so einem Fall lieber kaufen werde. “Wir machen Erdogan ein Angebot, das er nicht ablehnen kann”, sagte Zuckerberg gut gelaunt. Er ist sich sicher, dass die Türken diesen Schritt gut aufnehmen werden. Schließlich dürften sie die Neuigkeit bei Facebook teilen.

Mark Zuckerberg

Die Maßnahme erscheint nur konsequent. “Ein Leben ohne Facebook ist heute unzumutbar”, stellen auch immer mehr Experten fest. “Jeder Mensch, egal ob Frau, Mann oder wie in diesem Fall Türke, sollte das Recht haben, uneingeschränkt Katzenfotos übers Internet zu verbreiten und die Weltöffentlichkeit über sein Abendessen zu informieren.”

Um dieses Recht zu untermauern, wird es unmittelbar in die türkische Verfassung aufgenommen. Das hat Facebook bereits entschieden.

Mark Zuckerberg ist damit der erste amerikanische Präsident der Türkei in der Geschichte des Landes. Als Zeichen seiner Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und besonders um älteren Menschen den Wechsel leichter zu machen, hat Zuckerberg auch Erdogans Oberlippenbart erworben, den er “bei jedem Türkei-Besuch stolz tragen” wird.

 

 
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Finanzministerium steigt bei Payback ein

Das Bonusprogramm Payback wird in Deutschland immer beliebter. Das System, das dem Kunden einen nach Unternehmen unterschiedlichen Rabattbetrag in Form von Punkten auf sein Punktekonto gutschreibt, verwenden inzwischen auch die Supermarktgruppe Rewe, Buchhandlungskette Thalia und Abhörgesellschaft NSA.

Demzufolge überrascht es kaum, dass das Bundesfinanzministerium nun ebenfalls bei Payback mitmachen möchte. Der Grund ist denkbar einfach: Durch das Belonungsprinzip sollen mehr Menschen zu ehrlichen Steuerabgaben animiert werden. Anlass für diese Maßnahme soll die große Medienpräsenz im Fall Honeß gewesen sein. “Was Steuerhinterziehung betrifft, stellt Uli Hoeneß keine Ausnahme dar, dessen sind wir uns alle bewusst”, bemerkt Olaf Grabowski vom Bund der Steuerzahler. Er begrüßt die Entscheidung des Finanzministeriums, das mit Payback versucht, Steuerhinterziehung unattraktiv zu machen. Ehrliche Steuerzahler bekommen im Gegenzug Punkte gutgeschrieben.

Payback-Karte

“Wer regelmäßig nachweisen kann, dass er korrekt Steuern bezahlt, wird mit Punkten belohnt”, heißt es aus dem Ministerium. “Eine pünktlich abgegebene Steuererklärung ist uns sogar die 10-fache Punktzahl wert.” Und auch Steuersünder möchte man ansprechen: “Wer sich selbst anzeigt, bekommt einmalig 1000 Punkte gutgeschrieben und fünf Pfund Kaffee geschenkt”.

Sollte die Aktion Erfolg haben, wird die Bundesregierung das Payback-System auch in Bildungsanstalten einsetzen. Schüler und Studenten, die eine Payback-Karte besitzen, würden dann für ihre Noten Punkte bekommen. “Je besser die Note, desto mehr Punkte würde es geben”, lautet die Idee.

 
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