Fundstücke
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Stuttgart 21: Israel weitet Bodenoffensive auf Tunnel unter Stuttgarter Bahnhof aus

Die Menschen im Krisengebiet kommen nicht zur Ruhe. Das nächste Hauptziel der israelischen Bodenoffensive ist das Tunnelsystem rund um den Stuttgarter Bahnhof.

Die radikal-grüne Landesregierung hat unter ihrem Herrschaftsgebiet bislang pausenlos mehrere unterirdische Gänge graben lassen. Sie verlaufen zumeist im Grenzgebiet zum Flughafen und dienen unterschiedlichen Zwecken. Auch in Wohngebieten im Inneren der Stadt verlaufen Tunnel, die als Fluchtwege für militante Wutbürger dienen, gab die israelische Armee bekannt.

Die gesamte Führung des Pro-S21-Projekts versteckt sich nach israelischen Informationen seit Beginn der Bauarbeiten in unterirdischen Betonbunkern. Die Zerstörungsmöglichkeiten mit Luftangriffen seien allerdings begrenzt, betont Israel immer wieder. Die Tunnel würden meist erst im letzten Moment entdeckt, wenn Bauarbeiter aus dem Ausgang herauskommen, erklärte der frühere Leiter des Einsatzkommandos der israelischen Streitkräfte, Moische Zim.

Experten befürchten jedoch, dass es trotz der Bodenoffensive kein nachhaltiges Rezept gegen die Tunnel-Bedrohung gibt. Die Bahn drohte bereits mit Vergeltungspreiserhöhungen. Wie man des Problems also ein für allemal Herr werden könnte, ist unklar.

Stuttgart 21

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Ein offener Brief an Wladimir Putin

Mascha Kaléko, galizische Dichterin und Pfannkuchenliebhaberin, richtet scharfe Worte an Putin:

Monsieur Merde, Sir Gun Machine, Graf Rotz,
da wären Sie ja wieder,
den Hof voll Panzer und maskierter Krieger,
treu ergeben, Ihnen, einem sturen Klotz.

Herr, setzen Sie sich doch nicht so in Szene,
mit Gas und Pollonium und so!
Selbst Ihr Gang zum Präsidentenklo
Entlockt mir eine saure Träne.

Kein Friedensschwur, kein Ständchen, keine Ode,
verschleiert Ihre schiefe Bahn,
Mon Dieu, ich kenne Ihren Feldzugsplan,
und die bewährte Offensivmethode.

Herr Putin

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Kein Stierlauf mehr in Pamplona: In Zukunft werden stattdessen Wespen durch die Stadt getrieben

Wir lieben StiereJedes Jahr aufs Neue werden beim spanischen Volksfest „San Fermin“ aufgescheuchte Stiere durch die engen Gassen Pamplonas getrieben, wobei immer auch todesmutige Männer und Frauen zusammen mit den Stieren rennen.

Diese Tradition findet dieses Jahr jedoch ein Ende, wie der Stadtrat nun überraschend bekanntgab. Die Gründe dafür sind auf der einen Seite die vielen Unfälle, die sich in den letzten Jahren immens gehäuft haben, weil viele Stierläufer immer leichtsinniger wurden. Und auf der anderen Seite gibt die Stadt endlich dem Druck weltweiter Kritiker nach, die das Spektakel als Tierquälerei anprangern.

Das Fest als solches wird allerdings nicht abgeschafft. Damit wäre in Pamplona wohl auch nie jemand einverstanden gewesen. Lediglich die Stiere kommen nicht mehr zum Einsatz. Ihren Platz werden in Zukunft mehrere Hunderttausend Wespen einnehmen. Ein Kompromiss, mit dem auch Tierschützer leben können, da die Wespen am Ende des Festes nicht, wie die Stiere früher, getötet werden.

Der berühmte Lauf durch die schmalen Straßen wird somit beibehalten. Und wer es wagt, darf mit den Wespen natürlich mitlaufen und sich von ihnen jagen lassen. Die Route soll dabei, wie übrigens auch jeder Teilnehmer, großzügig mit Zuckerwasser eingesprüht werden, damit die Wespen auf dem vorgegebenen Weg bleiben und unbeteiligte Zuschauer nicht in Gefahr geraten.

Pamplonas Bürgermeister Pedro Falcones war zunächst skeptisch, doch inzwischen ist er, wie die meisten Spanier, sehr positiv auf diese Veränderung eingestellt: „Seien wir doch ehrlich, San Fermin ist deswegen so beliebt, weil alle sehen wollen, wie irgendwelche Trottel aufgespießt oder zertrampelt werden“, sagte Falcones. „Und nun können wir sehen, wie diese Trottel bis zur Unkenntlichkeit zerstochen werden! Super!“

Damit spricht er aus, was viele Spanier denken. Bei dem Stierlauf ging es schließlich schon lange nicht mehr um den religiösen Hintergrund. Das Fest ist zu einem touristischen Wahrzeichen geworden, der nun lediglich einen neuen Anstrich bekommt.

Grafik: (C) Francisco Munguia. All rights reserved.

 
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Dobrindt fordert Maut für ausländische Spione

Verkehrsminister Dobrindt gibt Vollgas. Nach den umstrittenen Plänen über eine Maut für ausländische Autofahrer, sorgt nun ein weiterer Vorschlag für Diskussionen. Die Rede ist von einer Maut für ausländische Spione.

Die neusten Spionage-Fälle hätten gezeigt, dass in Deutschland weit mehr Geheimagenten verkehren, als bisher vermutet, erklärte Dobrindt. Sein Ministerium fühle sich daher verpflichtet, etwas dagegen zu unternehmen. Denn im Gegensatz zur Kanzlerin, die stets darauf achtet, gute Beziehungen nicht zu gefährden, hätte der Verkehrsminister die Freiheit, jeden vergrätzen zu können.

„Es kann schließlich nicht sein, dass Agenten bei uns kommen und gehen, wie sie wollen“, sagte Dobrindt. „Die Spion-Maut ist ein Weg, um auch selbst von all den Bespitzelungen zu profitieren.“

Die amerikanischen Geheimdienste reagierten überraschend positiv auf die geplante Maut. Ein Sprecher der National Security Agency (NSA) betonte, dass man gerne bereit wäre, für seine Agenten zu bezahlen, wenn die Deutschen im Gegenzug aufhören würden sich über die Spionage zu empören.

Es wird eng

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Maut-Pläne: Millionen Menschen bejubeln Dobrindt mit Autokorsos und wehenden Fahnen

AutokorsoHupende Autos, wehende Fahnen und Vuvuzelas: Nach Bekanntgabe der Maut-Pläne von Verkehrsminister Dobrindt, gab es für Millionen Menschen kein Halten mehr. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch feierten sie bis in die Morgenstunden mit Gesängen und unzähligen Autokorsos, um so ihre Begeisterung für die Maut kundzutun.

Mit Fahnen geschmückte Wagen rollten durch die Straßen, Hupkonzerte und Jubelarien sorgten für eine lautstarke Partykulisse. Überall lagen sich die Menschen in den Armen. Bengalische Feuer wurden entzündet, Trommeln waren zu hören und Bierfässer auf die Straße gerollt.

Selbst Nieselregen und Kälte konnten die feierwütigen Fans nicht aufhalten. Allein in München waren laut Polizeiangaben über zehn tausend Menschen singend und mit “Olé Dobrindt”-Rufen durch die Stadt gezogen. Dabei mussten, wie in vielen anderen Städten auch, mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt werden.

Ole DobrindtIn Karlsruhe zählten die Beamten rund 9000 Autos auf den Straßen. In Erfurt kreisten Fans mit ihren Autos stundenlang um einen Kreisverkehr in der Altstadt. „So etwas kennen wir eigentlich sonst nur, wenn die Fußballnationalmansnchaft ein WM-Finale erreicht“, ließ sich ein staunender Polizeibeamter zitieren.

Der Grund für einen derartigen Jubelausbruch liegt Experten zufolge klar auf der Hand: Einen derart gewieften Plan für die Maut hatte schließlich kaum jemand erwartet. „Man musste mich erst mal kneifen!“, sagte Harry Schablonski (29), aus Düsseldorf. „Damit hätte ich auf keinen Fall gerechnet!“, jubelte auch die 24-jährige Jutta Loch aus Hagen.

 
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