Fundstücke
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Paramantus distanziert sich von Gerüchten, Bettina Wulff hätte als Prostituierte gearbeitet

Bettina Wulff, Ehefrau unseres ehemaligen Bundeswulffs, wehrt sich offensiv gegen die Gerüchte, sie wäre früher eine Escort-Dame gewesen. Sie möchte gerichtlich gegen alles und jeden vorgehen, der weiterhin behauptet, sie hätte etwas mit Prostitution am Hut gehabt.

Um Missverständnisse vorzubeugen und eine Gerichtsverhandlung zu vermeiden, möchten wir uns hiermit von jeglichen Äußerungen distanzieren, die Bettina Wulff mit Prostitution in Verbindung bringt.

Bettina Wulff hat NICHT als Prostituierte gearbeitet. Sie arbeitet auch heute NICHT als Prostituierte. Paramantus ist zudem NICHT der Meinung, dass Bettina Wulff eine gute Prostituierte abgeben würde. Dies bedeutet allerdings NICHT, dass entsprechende Erfahrungen gemacht wurden. Bettina Wulff hat NIE Geschlechtsverkehr für Geld gehabt. Sie lässt sich NICHT gerne mit Handschellen fesseln und sie hat auch KEINEN Fußfetisch. Es gibt KEINE Fotos, die mit größter Wahrscheinlichkeit Bettina Wulff als Prostituierte zeigen. Bettina Wulff hat NICHT die Absicht ihre Vergangenheit zu vertuschen. Sie hat auch ebenfalls NICHT die Absicht durch übertriebene Schmerzensgeldklagen ihre Kasse aufzubessern. Gleichzeitig hat das Vorgehen gegen diese Gerüchte NICHTS mit der Tatsache zu tun, dass demnächst ihr Buch veröffentlicht wird. Bettina Wulff betreibt KEINE Buch-PR. Sie möchte damit auch NICHT das angeschlagene Image der Wulffs retten. Dies wäre ohnehin NICHT mehr möglich.

Zu guter Letzt: Paramantus wird das Buch von Bettina Wulff NICHT kaufen. Das Foto zeigt NICHT Bettina Wulff. Und das finden wir NICHT schade.

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Von der Arbeit in einem Sexshop: Kontaktanzeige #2

Es gibt ja Kontaktanzeigen, die einem schon mal den Magen umdrehen können, wenn man nicht gerade zufällig selbst nebenberuflich Toilettensklave oder Windelreiniger ist. Doch es gibt auch Kontaktanzeigen, die zwischen all den bizarren Texten verzweifelter Exkrementeliebhaber angenehm harmlos erscheinen…

Ein geschiedener Mann möchte also seine feminine Ader ausleben, braucht aber noch Hilfe beim Schminken und sucht Frauen, die mit ihm shoppen und reden. Das ist fast schon irgendwie niedlich, zumindest ist es aber bewundernswert. Denn wenn ich an so manche Crossdresser denke, die hin und wieder bei uns im Laden sind, dann wünschte ich, sie hätten mal besser jemanden fragen oder zumindest alleine länger üben sollen, wie man z.B. einen Lippenstift benutzt oder eine Strumpfhose richtig anzieht…

Guten Tag.

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USA: Republikaner punkten mit Ehrlichkeit

Der Wahlkampf in den USA nimmt eine unerwartete Wendung. Weil Barack Obama nachwievor bei Umfragen in Führung liegt, sehen sich die Republikaner um Mitt Romney gezwungen, eine neue, bisher noch nie angewandte Taktik auszuprobieren: sie sagen die Wahrheit.

Besonders in der Diskussion um den absoluten Abtreibungsverbot ließ Romney über einen Sprecher seines Wahlkampfbüros verlauten, dass man durchaus zu Kompromissen bereit wäre. So sei eine Abtreibung in gewissen Fällen, wie etwa nach einer Vergewaltigung durch einen Schwarzen selbstverständlich erlaubt.

Ein klares Nein zur Abtreibung gibt es jedoch nachwievor in Fällen von Inzest. Doch auch dafür liefern die Republikaner ehrliche Gründe: “Wir müssen schließlich unsere Wählergruppe sichern”, sagte Romneys Vize Paul Ryan zu diesem umstrittenen Punkt. “Man muss schließlich auch an die eigene politische Zukunft denken. Inzestgeschädigte Hillbillies sind nun mal unsere größten Befürworter.”

Die Wahrheit als neue Wahklampftatktik kommt jedoch nicht überall gut an. Während die einen von politischem Selbstmord sprechen und die Republikaner für ihre neue Taktik belächeln, werfen ihnen viele andere Politiker jedoch Betrug am Wähler vor. “Wenn Romney plötzlich Wahrheiten verbreitet, dann denken die Menschen doch, dass wir alle die Wahrheit sagen”, empört sich Al Kickuras, demokratischer Abgeordneter im US-Senat. “Der Wähler wird dadurch bewusst in die Irre geführt.”

Wie unsere Fotos zeigen, unterstützen viele republikanische Wähler jedoch den Richtungswechsel ihrer Partei und machen es ihr sogar nach. Kommende Umfragen werden allerdings zeigen müssen, wie der Vorstoß der Republikaner letztendlich insgesamt angenommen wird.

Oben: Junge Republikaner gehen mit ihrer Sexualität ehrlicher um als vorher. Unten: Beim Wahlkampf in South Dakota appeliert man an die Mutterinstinkte.

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Bundeswehreinsätze im Inland: Taxifahrt im Panzer

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, Bundeswehreinsätze auch im Inland zuzulassen, macht sich langsam bezahlt. Nachdem die Einsätze schließlich nur bei “Ausnahmesituationen katastrophischen Ausmaßes” durchgeführt werden sollen, kann sich die Bundeswehr vor Arbeit kaum noch retten.

Am erfolgreichsten ist wohl die Entscheidung, in mehreren deutschen Großstädten Bundeswehrfahrzeuge als Taxis einzusetzen. Die Bürger freuen sich, war bislang doch besonders an Wochenenden kaum noch ein Taxi aufzutreiben. Ein Problem “katastrophischen Ausmaßes”, das inzwischen vorbildlich gelöst wurde.

Die Bundeswehr hat der Taxiknappheit ganz schnell ein Ende bereitet. Und wie zu erwarten war, sind die Panzer besonders beliebt bei den Kunden. “Manchmal nehmen die Leute sogar eine viel längere Wartezeit in Anspruch, wenn sie ein Taxi bestellen, weil sie von einem Panzer abgeholt werden möchten”, sagt Oberleutnant Kawuttke, der jetzt eine lukrative Taxizentrale in Berlin-Mitte leitet.

Doch die Bundeswehr hat noch viel mehr zu bieten. So hat der DFB inzwischen Anspruch angemeldet, weil der Zustand der Nationalmannschaft inzwischen Dimensionen “katastrophischen Ausmaßes” errreicht hätte. Durch den richtigen Einsatz erhofft sich der DFB, dass die Mannschaft wieder zu richtiger Größe aufsteigt. Zumindest bei Heimspielen. Minenfelder, Schützengräben und ein paar gut platzierte Scharfschützen würden das deutsche Spiel enorm nach vorne bringen, wenn der Gegner in Fetzen gerissen oder mit einem gezielten Wadenschuss aus seiner Konzentration gerissen wird, so die einhellige Meinung.

Andernorts funktioniert der Einsatz der Bundeswehr ebenfalls reibungslos. So zum Beispiel in Baumärkten, wo sich der Kundenservice bekanntlich in einem Zustand “katastrophischen Ausmaßes” befindet. Dort spähen Soldaten ununterbrochen nach hilfreichen Mitarbeitern oder reichen wahlweise hochgelegene Produkte von Regalen herunter.

Auch der Einsatz in Schulen macht sich bislang sehr bezahlt. Nachdem jedem Sportlehrer ein Bundeswehrausbilder zur Seite gestellt wurde, sind die Schüler sehr viel disziplinierter geworden. Nicht nur die Anzahl der Busdrängler ist stark zurückgegangen, es werden gleichzeitig immer weniger Mobbingfälle verzeichnet. Bewaffnete Wachposten auf dem Schulhof erfüllen scheinbar ihren Zweck. Wer Ärger macht, bekommt drei Tage Einzelhaft und die doppelte Menge Hausaufgaben.

Was meinen Sie? Wo, wie und warum sollte die Bundeswehr noch im Inland eingesetzt werden? Nehmen Sie an der Umfrage Teil oder schreiben Sie Ihren Vorschlag ins Kommentarfeld.

Wo sollte die Bundeswehr noch eingesetzt werden?

Ergebnis

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Grafik: Copyright by Kostas Koufogiorgos. Alle Rechte vorbehalten.

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Heinrich Heine nimmt Abschied von der Glühbirne

Heinrich Heine ist hier stets ein gern gesehener Gastautor. Daher sind wir sehr froh, dass der Dichter sich erneut bei uns zu einem Thema äußert, das wohl nicht nur ihm besonders nahe geht: Das Ende der Glühbirne.

Du bist gestorben und weißt es nicht,
Erloschen ist dein Wolframlicht,
Zerbrochen ist dein heller Schein,
Du bist nun fort, ich bin allein.

In einer kalten Sommernacht
Hat die EU dich umgebracht;
In Scherben liegst du da, erkaltet,
Deine Wärme abgeschaltet.

Du hast die Nacht zum Tag gemacht,
Und wie die Sonne stets gelacht;
Nie mehr wirst du mich erfreuen,
Nie mehr deinen Glanz verstreuen.

Traurig senke ich mein Haupt,
Bin meiner Lichtquelle beraubt,
Im Dunkeln eine Träne fließt,
Als Quecksilber mein Herz umschließt.

Lebe wohl, geliebte Freundin…

Grafik: Copyright by “Bildergeschichten & Cartoons”. Alle Rechte vorbehalten.

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