Fundstücke
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Neue Reparationsforderungen: Griechenland verlangt von Rom 816 Fantasilliarden Euro

Das griechische Parlament hat angekündigt, Reparationsforderungen an Rom stellen zu wollen. Konkret handelt es sich dabei um Entschädigungen für die Zeit der römischen Besatzung zwischen dem zweiten Jahrhundert vor Christus und dem zweiten Jahrhundert nach Christus. Es geht um Kriegsschäden, Zwangsabgaben und den Raub von Kunstschätzen. Athen beziffert die Schuld Roms auf mindestens 816 Fantasilliarden Milliarden Euro.

Dazu berief das Parlament einen Ausschuss aller Parteien ein, wie das Parlamentspräsidium mitteilte. Die Regierung spricht dabei von einer „moralischen Frage“, die gelöst werden müsse. Zu den Reparationsforderungen wurde inzwischen spontan eine umfangreiche Studie durchgeführt, auf deren Grundlage der Oberste Gerichtshof Griechenlands nun prüft, in welchem Rahmen die Forderungen an Rom erhoben werden können.

„Grausames Unrecht darf nicht folgenlos bleiben“, kommentierte Premierminister Alexis Tsipras am Wochenende. Anders als in Rom haben in Griechenland die Menschen die Gräueltaten der Legionäre nicht vergessen. Nach den Massakern der römischen Truppen warten die Menschen immer noch auf eine vernünftige Entschädigung und auf eine angemessene Entschuldigung. „Als Signal, dass die zerstörten Familiengeschichten von damals nicht in Vergessenheit geraten“, erklärte Tsipras.

Weiterhin schloss der Premierminister nicht aus, demnächst auch Bulgarien zur Kasse zu bitten. Denn: Im 10. Jahrhundert drangen Bulgaren plündernd in Griechenland ein und eroberten im Jahr 933 mehrere Städte. „Bis heute sind keine Reparationszahlungen bei uns eingegangen“, kritisierte Tsipras. Man wolle jedoch zunächst die Reaktionen aus Rom abwarten, bevor man weitere Forderungen formuliert, hieß es.

reparationsforderungen

Grafik: Copyright by Marcus Gottfried. Alle Rechte vorbehalten

 
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Pegida: Lutz Bachmann präsentiert Impfstoff gegen Islamisierung

 

Pegida

Die um das traditionelle Abendkleid besorgte Pegida-Bewegung sorgt erneut für Aufsehen. Nachdem er lange Zeit geschwiegen hatte, meldete sich Hitler-Imitator Lutz Bachmann nun lautstark zurück und forderte auf der letzten Kundgebung der islamkritischen Organisation eine Impf-Pflicht für potentielle Islamisten. „Erst fühlt es sich noch an wie eine Erkältung, bald aber zeigt sich die radikale Veränderung, zuerst im Gesicht, dann im Browserverlauf“, warnte Bachmann.

Den Impfstoff präsentierte der Pegida-Chef natürlich direkt mit: „Führenden abendländischen Wissenschaftlern ist es gelungen, aus dem Schweiß deutscher Fußballfans, Bier, Weihnachtskugeln, Bockwürsten und Mercedessternen, einen Impfstoff herzustellen, mit dem die Ausbreitung des Islam verhindert werden kann.“

Erste Tests hätten ausschließlich positive Ergebnisse erzielt, sagte Bachmann. Geimpfte Personen bekamen plötzlich Appetit auf Schweinebraten, summten Lieder von Heino und wollten Urlaub am Ballermann machen. Pegida fordere daher eine konzentrierte Aktion von Gesundheitspolitikern aller Parteien, um der Islamisierungswelle eine Impfwelle entgegenzusetzen.

Bachmann erklärte diesen Vorstoß damit, dass allein in Dresden seit Jahresanfang mehr Islamisierungen gezählt wurden als bundesweit in einer einzigen Nacht. „Die rationale Akzeptanz des Islam ist irrational“, kritisierte der Pegida-Chef. „Wer seinem Kind erklärt, dass der Islam ungefährlich ist, gefährdet nicht nur das Abendland, sondern auch etliche hart erarbeitete Vorurteile.“

Bachmann Pegida

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Dobrindt und die Maut: Eine Liebeserklärung in Reimen

Aus dem Poesiealbum von Alexander Dobrindt: Intime Gedanken über die Maut.

Du, Maut, bist gut. Auf deinem Schatten ruht
mein Stolz, mein blinder Populismus.
Du bist sinnlos, bürokratischer Kubismus,
doch macht dein Reiz den Bayern Mut.

Dein Dasein sorgt für manchen Frust,
vergrämt im Ausland Autoglück.
Doch du, mein gütiges Husarenstück,
entflammst mein Herz in wilder Lust.

Dobrindt und die Maut

 

 
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Flugzeugabsturz: Todespilot Andreas L. soll gerne Weihnachten gefeiert haben

Nach dem tragischen Absturz des Germanwings-Flugzeugs kommen immer mehr schockierende Details rund um Todespilot Andreas L. ans Licht.

So soll der 27-Jährige regelmäßig Weihnachten gefeiert und im Jahre 2011 sogar einen Weihnachtsbaum aufgestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fand in der Wohnung des Co-Piloten zudem Fotos, die nahelegen, dass Andreas L. gerne auf Weihnachtsmärkten unterwegs war.

Der Fluggesellschaft Germanwings liegen weiterhin Informationen vor, nach denen Andreas L. nicht nur Beziehungsprobleme, sondern auch Ärger mit einem Kaffeeautomaten hatte, der auf dem Düsseldorfer Flughafen des Öfteren zu wenig Kleingeld herausgab. Trieben demzufolge Geldprobleme den Co-Piloten in den Tod?

Wie die Bild-Zeitung herausfand, musste Andreas L. im Alter von dreizehn Jahren den Tod seines Meerschweinchens miterleben. Warum er trotz dieses traumatischen Vorfalls fliegen durfte, ist noch unklar. In diesem Zusammenhang steht außerdem fest, dass Andreas L. insgesamt eine Schwäche für in Gefangenschaft lebende Tiere hatte, sogar regelrecht von ihnen besessen war. Seit 2010 besuchte er den Zoologischen Garten Düsseldorf mindestens sieben Mal. Dabei soll er immer wieder Limonade getrunken und über die Erdmännchen gelacht haben.

Gerüchte, er habe auf dem Computer gerne Killerspiele, wie den berüchtigten Microsoft Flight Simulator, gespielt, will die Staatsanwaltschaft derzeit nicht kommentieren. Experten gehen jedoch davon aus, dass Andreas L. mindestens acht Paar Socken besaß.

Todespilot

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Pegida: Ein Duft von Kot hängt in den Abendwinden

Pegida. Eine Ode.

Ein Duft wie Kot hängt in den Abendwinden,
von Pegida feierlich herbeigestunken,
in Kloakenworten hingesunken,
wo Braunverliebte neue Freunde finden.

Die große Demo, wo die Ängste wohnen,
wo der Stumpfsinn haust, der alle eint,
und wo sich Patriot auf Gülle reimt,
da pflanzt Pegida faule Zauberbohnen.

Pegida Kot

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 
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