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“Weitere Provokation”: Russischer Hilfskonvoi hatte tatsächlich nur Hilfsgüter geladen

HilfskonvoiAls der russische Hilfskonvoi über die Grenze in die Ukraine fuhr, wurde dies von ukrainischer Seite besorgt als direkte Invasion bezeichnet. Und auch in der restlichen EU war man davon überzeugt, dass die russischen Laster keine humanitäre Hilfe, sondern Waffen und Munition für die Separatisten in der Ost-Ukraine transportierten.

Nun ist der Konvoi wieder abgezogen und Journalisten vor Ort konnten sich inzwischen davon überzeugen, dass hinter den Planen tatsächlich nur dringend benötigte Güter wie Wasser, Babynahrung, Decken und Schlafsäcke lagen. Für die westliche Staatengemeinschaft ein Skandal.

Die ukrainische Regierung spricht von einer weiteren Provokation, mit der Putin eine rote Linie überschritten habe. „Wir waren zu Hundert Prozent sicher, dass der Konvoi alles andere als Hilfsgüter geladen hatte, und dann das! So kann das nicht weitergehen!“, hieß es aus Kiew.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich enttäuscht über Russlands Verhalten, das die Beziehungen zum Westen noch stärker gefährden könnte. Putin habe bewusst Hilfsgüter in die Ukraine entsendet, um die Regierung in Kiew an der Nase herumzuführen. “Es ist besorgniserregend, dass Herr Putin davon abweicht, stereotyp zu handeln. Dieses Täuschungsmanöver zerstört jegliche Basis, die wir in der EU in den letzten Wochen und Monaten mit Russland geschaffen haben“, sagte Merkel.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier betrachtet den Hilfskonvoi ebenso als Affront. Seiner Meinung nach müsse Deutschland schnellstmöglich darauf reagieren und ebenfalls eine Laswagenkolonne in die Ukraine schicken. Diesmal aber wirklich mit Waffen geladen. So wie es sich gehört.

Foto: (C) pixabay.com. some rights reserved.

 
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Verherrlichter Drogenkonsum im Bundestag

SPD-Abgeordneter Michael Hartmann gab zu, die gefährliche Droge Crystal Meth konsumiert zu haben. Ein Einzelfall? Oder ist Drogenkonsum im Bundestag allgegenwärtig? Auf jeden Fall lässt folgender Limmerick, den ein gewisser „Hermann Hesse“ an die Wand der Abgeordnetentoilette geschmiert hat, einiges vermuten…

Crystal, leuchte mir ins Herz hinein,
Koks, verweh mir Sorgen und Beschwerden!
Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden,
als berauscht im Bundestag zu sein.

Nach jedem Trip dann einen Einlauf,
mit Hasch und Aspirin die Därme spülen,
während Pilze meine Sinne kühlen –
und alle Poren tun sich festlich auf.

So soll mir jeder neue Tag,
neue Freuden, neue Träume weisen,
bis die Geier um mich kreisen,
oder die Partei mich nicht mehr mag.

Crystal Meth

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Antwort auf Sanktionen: Putin ließ Robin Williams ermorden!

Schockierende Gewissheit: Robin Williams wurde ermordet. Laut Obduktionsbericht starb der Schauspieler durch eine heimtückische Poloniumvergiftung.

Jetzt hat der US-Geheimdienst NSA schwere Vorwürfe erhoben: Es gäbe nämlich Beweise, dass Russland für den Tod des beliebten Entertainers verantwortlich sei. Die Begutachtung geheimen Materials habe dies nahegelegt, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses in Washington.

Wie in einem ersten Bericht erklärt wird, gab es am Tatort keinerlei Hinweise für einen Kampf oder andere Auswirkungen von außen, was bereits ein Indiz für eine von Putin angeordnete Vergiftung darstellte. Zudem gab die Frau des Oscar-Preisträgers zu Protokoll, sie habe am Abend der Tat einen schwachen Wodka- und Borschtsch-Geruch wahrgenommen, was ebenfalls für eine direkte Beteiligung Putins am Tod von Williams spricht, lässt sich ein Geheimdienstmitarbeiter zitieren.

Abgesehen davon berichtete auch der staatlich kontrollierte Nachrichtensender Russia Today, dass Robin Williams Suizid begangen hätte. Eine Meldung, die ins typische Lügenschema des Senders passe, heißt es aus Washington. Damit hätte Putin sich endgültig verraten.

Die westliche Staatengemeinschaft ist umgehend informiert worden, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Der Mord an Robin Williams sei schließlich eine Reaktion auf die Sanktionen des Westens, das stehe so gut wie außer Frage.

Robin Williams

Grafik: Copyright by Marcus Gottfried. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Bundesregierung beschließt Waffenlieferung nach Ferguson

Nach langem Zögern ist die Bundesregierung nun grundsätzlich bereit, Waffen in die Krisenregion Ferguson im US-Bundesstaat Missouri  zu liefern. Darauf verständigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute mit den zuständigen Ministern.

Bei der Waffenhilfe werde Deutschland „aus dem Vollen schöpfen“ und sich „auf das Engste“ mit seinen internationalen Partnern abstimmen, kündigte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier an. Über den genauen Umfang der Lieferungen müsse zwar ausführlich noch beraten werden, allerdings steht bereits fest, dass Rüstungsgüter im Wert von 65 Milliarden Euro für die Lieferung bereitstehen.

Steinmeier begründete den Beschluss mit der Gefahr eines kriegerischen Flächenbrands, der beim Zusammenstoß der Nationalgarde mit den Afro-amerikanischen Demonstranten entstehen kann, falls letztere weiterhin auf die Straße gehen. Eine solche Katastrophe würde auch „uns in Europa und Deutschland unmittelbar betreffen, nur eben mit Türken, statt mit Negern“, sagte der Minister.

Ferguson

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 

 
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Krieg, Oh, Fest der Freude

Die Rüstungsindustrie erlebt rosige Zeiten. Denn: Mehr Waffen braucht das Land… Welches? Na, am besten jedes, ihr Dummköpfe! Ein Beitrag von Martin Greif:

Krieg, Oh, Fest der Freude,
das auf blumiger Flur
wie auf besiedelter Heide,
feiert die menschliche Natur!
Rings aus allen Büschen,
schallt Gewehrgesang hervor,
sich geschwellt zu mischen,
in den Klagejubelchor.

Hass und Macht und Geld,
winden dir den Kranz,
der auf der ganzen Welt,
erstrahlt im Rüstungsglanz,
und den Mächtigen in Fülle,
volle Konten bringt,
bis die Totenstille,
ins Gefilde dringt.

ruestungsindustrie

Grafik: Copyright by Marcus Gottfried. Alle Rechte vorbehalten.

 
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