Fundstücke
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Facebook: WhatsApp-Kauf war nur ein Versehen

Es ist der teuerste Zukauf der Unternehmensgeschichte: Für 19 Milliarden Dollar hat Facebook den sehr viel kleineren Kommunikationsdienstleister WhatsApp gekauft.

Die ganze Welt spekuliert natürlich, warum. Hat Facebook einen unliebsamen Konkurrenten eliminiert? Oder geht es hauptsächlich um die Auswertung von Nutzerdaten? Weit gefehlt. Wie Mark Zuckerberg nun behauptet, war der Kauf lediglich die Folge eines groben Missverständnisses.

Zuckerberg, begeisterter WhatsApp-Nutzer, geriet vor zwei Wochen in die Situation, dass das kostenlose Probe-Jahr für die App endete und er für die weitere Verwendung zahlen musste. WhatsApp ist schließlich nur ein Jahr nach der Installation völlig kostenlos verwendbar. Ab dann verlangen die Entwickler rund 1 Euro pro Jahr.

“Weil ich so ungerne meine Daten im Internet preisgebe, habe ich dann im Büro angerufen und meine Assistentin gebeten, sie solle für mich WhatsApp kaufen”, erklärt Zuckerberg ein wenig peinlich berührt. “Und das hat sie wohl etwas anders verstanden”, stellt er schulterzuckend fest.

Die Folge ist nun die Verschmelzung der zwei weltgrößten sozialen Online-Netzwerke. Die WhatsApp-Entwickler freut es und Zuckerberg sieht den Kauf inzwischen ebenfalls positiv. “Passt schon”, so sein Schlusskommentar dazu.

Facebook Whatsapp

 
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Merkel, das Nichts

Angela Merkel, Mutter und Glucke, Führerin und Heldin. Eine kritische Analyse unserer Kanzlerin, von Hugo von Hofmannsthal.

Siehst du die Merkel, wie sie da drübern ruht,
Sich flüsternd schmieget in das Kleid der Macht?
Es gießt der Gabriel die rote Flut,
Auf sie herab in zauberischer Pracht.

Das laue Nichts verweht ihr Atem her,
So geisterhaft, verlöschend leisen Klang:
Sie grinst verträumt, sie atmet tief und schwer,
Sie lispelt, rätselvoll, verlockend bang.

Das Nichts

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

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90 Prozent der US-Amerikaner bezweifeln Gravitationslehre

Neun von zehn US-Amerikanern haben einer Studie zufolge Zweifel an der Gravitationslehre. Mit anderen Worten, nur rund 9,5 Prozent seien davon überzeugt, dass Gott oder eine andere höhere Macht absolut keinen Einfluss auf die Anziehung von Masse hat.

Die anderen rund 90 Prozent der Befragten gaben an, dass ihrer Meinung nach Gott oder eine andere höhere Macht ganz oder zumindest teilweise für die Schwerkraft sowie auch andere Grundkräfte der Physik verantwortlich sei.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des AAAS-Wissenschaftsverbands (American Association for the Advancement of Science) in Chicago.

GravitationBei den Evangelikalen unter den Befragten sind laut der Umfrage sogar rund 97 Prozent dieser Ansicht. Mehr als die Hälfte von ihnen glaubt den Angaben zufolge an das Intelligent Falling. Dieser Glaube entstammt dem protestantischen Fundamentalismus und bestreitet das von Isaac Newton formulierte Gravitationsgesetz, nach dem jeder Massenpunkt auf jeden anderen Massenpunkt mit einer anziehenden Gravitationskraft einwirkt. Stattdessen wird der Standpunkt vertreten, dass jedes Objekt auf der Erde von Gott oder einer höheren Intelligenz sanft zu Boden gedrückt wird. Mehr als 40 Prozent der Evangelikalen sprechen sich zudem dafür aus, im Physikunterricht Intelligent Falling statt Gravitation zu lehren.

Weiterhin sieht etwa jeder dritte US-Amerikaner einen schweren Konflikt zwischen Religion und gesundem Menschenverstand, wie die Umfrage ergab. Und besonders beim Thema Gravitation gibt es anscheinend echte Spannungen, lautet das nüchterne Fazit der Befragung.

 
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Sensation: Dschungelcamp mit echten Prominenten

dschungelcamp_headerDie RTL-Dschungelshow “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” war für den Kölner TV-Sender auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Traumhafte Einschaltquoten und die Gewissheit, dass das Format endlich im Mainstream angekommen ist, ließen alle Beteiligten jubeln.

Aus diesem Grund überlegt RTL nun, in Zukunft echte Prominente ins Dschungelcamp einziehen zu lassen. “Wir haben natürlich schon ein paar tolle C-Promis für die nächste Staffel aufgetrieben, doch bekommen wir auch viele Anfragen von wirklichen Prominenten, die mitmachen möchten”, sagte RTL-Sprecherin Isolde Baden.

Der Sender führt bereits erste Gespräche mit Ex-Papst Benedikt XVI. alias Joseph Ratzinger, Markus Lanz und Thilo Sarrazin. Für den Fall, dass diese Prominenten tatsächlich ins Dschungelcamp einziehen werden, sind auch individuelle, auf die Teilnehmer zugeschnittene Dschungelprüfungen denkbar. “Wir können uns zum Beispiel vorstellen, Thilo Sarrazin in einen Käfig mit 20 integrationsunwilligen Jugendlichen zu stecken”, schwärmt man bei RTL. Weiterhin wäre für Joseph Ratzinger eine Art Konzentrationstraining zwischen minderjährigen Ministranten interessant und Markus Lanz müsste vielleicht ein Interview mit sich selbst führen.

Natürlich soll auch der Ekel-Faktor nicht außer Acht gelassen werden, weshalb man zur Zeit mit der FDP-Zentrale über einen weiteren Teilnehmer verhandelt. “Ein FDP-Politiker wäre ein Traum. Doch egal, wen wir von den Liberalen bekommen, es wird dadurch garantiert sehr eklig werden im Dschungel”, verspricht RTL.

Wie würden aber die Zuschauer reagieren, wenn plötzlich Menschen im Dschungelcamp sitzen, die sie auch tatsächlich kennen? Darüber habe man sich schon Gedanken gemacht, heißt es. Geplant sei demzufolge eine ausgewogene Mischung aus A- und C-Prominenz, um nicht völlig mit dem bewährten Konzept zu brechen. Und die ersten C-Promis scheinen bereits festzustehen. RTL hat keine Kosten und Mühen gescheut, um in der nächsten Staffel ordentlich zu glänzen. Dabei sind: Constanze Harpen, die Synchronsprecherin von Bamm-Bamm Geröllheimer. Ben Zinka-Nister, der allererste Premiere-Abonnent (jetzt Sky). Und Klara Korn, die Tochter des Anwalts der ehemaligen Nachbarin des Mitbewohners eines Kellners, bei dem bereits vier Gäste das gleiche Essen bestellt haben, wie jemand, der Heike Makatsch mal versehentlich auf der Straße angerempelt hatte (ohne sich zu entschuldigen).

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Neuer Volksentscheid: Schweizer stimmen über Nationalfahne ab

Nachdem die Schweizer bei einer Volksabstimmung für die Begrenzung der Zuwanderung gestimmt haben, werden sie nun erneut zur Wahl gebeten. In direktem Zusammenhang mit dem Ergebnis der letzten Befragung, müssen die Schweizer nun am 2. März über eine neue Nationalfahne abstimmen.

Der weiße Zaun auf rotem Grund soll die Abgrenzung gegenüber der Welt und insbesondere der EU optisch perfektionieren. Wird die neue Fahne angenommen, wird sie bereits am Tag nach der Wahl über die ersten Dächer wehen.

Schweizerfahne

 
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