Fundstücke
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Trost am Valentinstag

Nur zur Erinnerung:

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Sei nicht traurig, wenn du am Valentinstag alleine bist. Denk einfach daran, dass dich an den anderen Tagen des Jahres auch niemand liebt.

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Jeder vierte Deutsche vermisst die FDP

Wie eine Forsa-Umfrage für den “Stern” ergab, vermisst jeder vierte Deutsche die FDP und bedauert, dass sie nicht mehr im Bundestag vertreten ist. Auf der anderen Seite zeigt der Wahltrend, dass trotzdem nur vier Prozent der Wähler der FDP ihre Stimme geben würden. Wie kann das sein? Ist das nicht ein Widerspruch?

Nein, wie eine weitere Umfrage dazu verdeutlicht:

  • “Ich kenne das. Mein kleiner Pudel Fiffi ist vor zwei Jahren gestorben und ich vermisse ihn über alles, aber das heißt nicht, dass ich ihn aus dem Garten wieder ausgraben möchte!”
  • “Ja, seit mein Junge von Zuhause ausgezogen ist, vermisse ich ihn schrecklich. Auf der anderen Seite freue ich mich, dass er mit 42 endlich eine eigene Wohnung gefunden hat.”
  • “Die Schwimmhaut zwischen den Zehen war ja schon irgendwie ein Teil von mir. Die OP würde ich aber dennoch nicht rückgängig machen wollen.”
  • “Mir fehlt der 1.FCK in der Bundesliga, aber die sind auch so immer wieder aufgestiegen, ohne dass ich mir je ein Spiel im Stadion angeguckt habe.”
  • “Ich vermisse die späten 60er schon ein bisschen. Kein Aids, freie Liebe, Hasch. Aber so ein Trip muss auch mal zu Ende gehen, will schließlich meiner Familie ein gutes Leben bieten.”
  • “Natürlich, ohne Blinddarm und Mandeln bin ich irgendwie unvollständig. Doch die haben nun mal Probleme gemacht, daher will ich sie auf keinen Fall wiederhaben.”
  • “Klar vermisse ich die FDP. Mit denen gab’s immer was zu lachen. Aber irgendwann will man ja auch, dass vernünftige Politik gemacht wird.”

Lesen Sie auch: Warum die FDP nicht mit der DDR vergleichbar ist.

FDP Randgruppe

Grafik: Copyright by Marcus Gottfried. Alle Rechte vorbehalten.

 

 
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Ein Gespenst geht um in Bayern

Frühling in Bayern

Ein Gespenst geht um in Bayern. Das Gespenst des Sozialtourismus. Ein Zwischenkommentar von Reinhold Schneider.

Gelobt sei Horst! Sein heiliger Name halle
aus allen Grüften dieser Zeit! Ihn preist
der Abgrund, der von wirrem Denken gleißt,
der Mächtige schmettert in zuckender Galle!

Die Braunen rühmen ihn, die Schwarzen alle,
die nicht mehr wussten, wie sein Amte heißt,
und über Hirn und Blickfeld wölbt der Geist
widerlichen Vorurteiles Halle.

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Sotschi: Geldstrafe fürs Trauern

Sotschi - Trauern verboten

Sotschi. Weil die norwegischen Langläuferinnen mit einer schwarzen Armbinde des verstorbenen Bruders einer Teamkollegin gedacht haben, sprach das Internationale Olympische Komitee gegen die norwegische Olympia-Mannschaft eine Rüge aus.

“Unerhört, unverständlich, unfassbar. So darf man nicht reagieren”, sagte IOC-Präsident Thomas Bach zu der Tat der Norweger. “Das ist völlig umnachtet, eine Riesendummheit”, beschwerte sich auch Olympia-Gastgeber Wladimir Putin über die Athleten. Schließlich sei das Reglement klar und deutlich: Regel 50.3 verbietet dort jede Demonstration oder politische, religiöse oder rassische Propaganda” an den olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen olympischen Bereichen. Das bedeutet laut IOC-Sprecherin Emmanuelle Moreau, dass Gefühlsregungen grundsätzlich verboten sind. In Russland besonders. Sie betonte: “Die Wettkampfstätten, in denen die Atmosphäre festlich ist, sind nicht der richtige Ort für Trauer.”

Das norwegische Team darf somit froh sein, dass es lediglich mit einer Rüge davongekommen ist. Hätte jemand von den Athleten geweint, wäre nämlich auch noch eine Geldstrafe fällig gewesen. Die Höhe variiert dabei, je nach Anzahl der Tränen bzw Ausdruck der Trauer.

Athleten sollten es weiterhin unterlassen, allzu großzügig mit dem Peace-Zeichen umzugehen, eine Faust in die Höhe zu strecken oder mehr als 15 Sekunden am Stück mit offenem Mund zu lachen.

Während Wettkämpfen verboten sind zudem Luftküsse, die ebenfalls eine Rüge nach sich ziehen können, wobei Wladimir Putin für Sotschi eine Ausnahme dieser Regelung erzielen konnte: Luftküsse, die gleichgeschlechtlichen Teamkollegen zugeworfen werden, führen zum sofortigen Rauswurf. Welche Konsequenzen ein echter Kuss während eines Wettkampfs haben würde, wollte das IOC uns nicht verraten.

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Unfassbare Giraffen-Tötung inspiriert Nachahmungstäter

Das grausame Spektakel im Zoo von Kopenhagen, bei dem eine Giraffe mit einem Bolzenschuss getötet, vor Besuchern zerteilt und an Löwen verfüttert wurde, sorgt weltweit für Empörung.

SchweineDie Aufmerksamkeit des Falls führte bislang zu zahlreichen Protesten, bringt aber, wie die Polizei mitteilt, leider auch Nachahmungstäter hervor. So haben Unbekannte bereits unmitelbar nach dem Tod der Giraffe Tausende Schweine und Rinder auf einem Hof versammelt, mit einem Bolzenschuss getötet, zerteilt und an Supermarkt-Kunden verfüttert.

Die Ermittler sind fassungslos: “Solch ein Blubad kennt man sonst nur aus einschlägigen Filmen”. Besonders schlimm: Das Ganze ist wohl kein Einzelfall. Die Polizei hat angeblich Hinweise für ähnliche Greueltaten an Millionen Küken und Kälbern.

Der Schock sitzt tief. Menschen auf der ganzen Welt sind sprachlos. “Ich hoffe, die Täter sterben einen grausamen Tod”, lautet eine der vielen Meinungen. “Mir kommen die Tränen, wenn ich nur daran denke, ich muss jetzt erstmal eine Currywurst essen, um mich zu beruhigen”, sagte eine junge Frau dazu.

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