Fundstücke
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Nach Urteil wegen Beiss-Attacke: Suárez darf wieder spielen – mit Maulkorb

Luiz Suarez mit Maulkorb

Uruguays Luis Suárez war für seine Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Pflicht-Länderspiele gesperrt und für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten verbannt worden. Vor lauter Wut darüber hatte er am nächsten Morgen einen neun Jahre alten Jungen angefallen und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, biss der Nationalspieler das Kind zweimal in den Kopf. Mehrere Zeugen und der hinzugerufene Trainer konnten Suárez jedoch bändigen.

Umso überraschender ist nun die Meldung, dass die FIFA die harte Strafe zurückgezogen hat. “Suárez darf spielen, wenn er dabei einen Maulkorb trägt”, erklärte FIFA-Chef Blatter. Eine Vorsichtsmaßnahme auf Lebenszeit, mit der Suárez und seine Fans durchaus zufrieden sein können.

Experten begrüßen das neue Urteil, schließlich sehen viele die Ursache für die Attacke beim Trainer Uruguays. “Die Spieler werden vor jedem Anpfiff absichtlich scharf gemacht. Sie bekommen kaum etwas zu essen, werden in enge Unterhosen gesperrt und mit dem Stock geschlagen”, berichten Insider. Die Spieler seien laufende Waffen, beteuern Experten, die nur in geschulte Hände gehören – von Jogi Löw beispielsweise.

Suárez ist somit ebenfalls ein Opfer der Attacke. Mit anderen Trainingsmethoden wäre er vielleicht ein liebevoller Spieler geworden, so allerdings ist er für immer als monströse Beißmaschine gebrandmarkt. Etwas, worunter auch die anderen Nationalspieler Uruguays zu leiden haben. “Wir werden inzwischen alle über einen Kamm geschert”, beklagt sich Abwehrspieler Jorge Fucile. “Auch ein niedlicher Spieler wie Philipp Lahm kann beißen, wenn er falsch erzogen wird.”

Die FIFA zieht Konsequenzen aus dem Fall und plant zukünftig Experten einzusetzen, die bewerten sollen, ob ein Fußballer gefährlich ist. Nur wenn der Spieler den Test besteht, darf er an Meisterschaften teilnehmen.

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Ungleichverteilung bei Panini-WM-Stickern: Behörden fürchten Ausschreitungen

Die Fußball-WM ist immer für eine Überraschung gut. Doch was nun kürzlich ans Tageslicht kam, ist selbst für hartgesottene Fans ein unglaublicher Schock: Bei den beliebten Panini-Fußballstickern gibt es angeblich eine extreme Ungleichverteilung. Bekannte Spieler haben demnach eine höhere Auflage als unbekannte oder unbeliebte Spieler. Diese signifikanten Unterschiede sind zweifellos ein Skandal, der in der Geschichte des Sports seinesgleichen sucht.

Die FIFA war zunächst nicht für eine Stellungnahme bereit. In Deutschland jedoch löste die Enthüllung eine Welle der Empörung aus. Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußerte sich sehr besorgt: „Jawohl, das ist eine ernste Lage! Deutschland steht im Fokus des internationalen Sticker-Terrorismus. Wir werden jetzt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, die dem Schutz aller Fans im Land dienen.“ Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Die Sicherheitsbehörden rechnen in den kommenden Tagen mit Ausschreitungen und schweren Krawallen. Gleichzeitig fürchten sie die Bildung illegaler Stickerumschlagplätze, wo mit gefälschten Bildchen gedealt wird.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte, nicht in Panik zu verfallen. „Wir sind entschlossen, uns unsere Lebensweise des Sammelns nicht nehmen zu lassen“, betonte sie.

Aus den Reihen der FDP zeigte man sich dagegen weniger schockiert über die Mengenunterschiede. Ganz im Gegenteil. „Eine akkurate Gleichverteilung wäre purer Sozialismus“, sagte FDP-Chef Christian Lindner. Die Liberalen plädieren stattdessen für eine Leistungsverteilung: „Fußball muss sich wieder lohnen“, erklärte Lindner. „Wenn ein Fußballer gut spielt, dann wird auch sein Bild auf mehr Sticker gedruckt.“

FIFA

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WM vorzeitig verlassen: Deutsche Nationalmannschaft wieder daheim

Nach dem spektakulären Sieg über Portugal sowie der darauffolgenden Feier, hat das DFB-Team überraschend die Koffer gepackt und die Heimreise angetreten. Heute landeten die Spieler gut gelaunt am Frankfurter Flughafen.

“Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist”, erklärte Bundestrainer Joachim Löw der staunenden Presse. Die WM in Brasilien vorzeitig zu verlassen, sei eine einstimmig getroffene Entscheidung gewesen. “Die Stimmung nach dem 4:0 war so fantastisch, dass wir dieses Feeling als ein einzigartiges Gefühl in Erinnerung behalten möchten”, so der Bundestrainer. Die deutschen Fans hätten nach dem Portugal-Spiel so heftig gefeiert, als wäre das Team schon Weltmeister. Mehr Begeisterung ginge nicht, meinte Löw. “Dieses hohe Freuden-Level wollten wir mit nach Hause nehmen.”

Abgesehen davon sei mit dem Besuch der Kanzlerin in der Spielerkabine bereits das WM-Ziel erreicht worden. “Genau dafür haben wir all die Zeit so hart gearbeitet”, sagte Torschütze Thomas Müller stolz. Besonders die neuen Spieler in Löws WM-Kader können ihr Glück kaum fassen. “Foto mit Frau Merkel  – direkt nach dem ersten Spiel. Einfach nur geil geil geil”, kommentierte Erik Durm immer noch total euphorisch die Sensation.

Und wie geht es nun weiter? Da sind sich die Spieler ziemlich einig: “Bier kalt stellen und WM gucken!”

DFB Team

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Entspannung in der Ukraine-Krise: Putin nicht Schuld an NRW-Sturm

Putin in der Ukraine

Selbst eine Woche nach dem verheerenden Sturm, der Nordrhein-Westfalen verwüstet, sechs Menschen getötet, mehrere Zoo-Tiere verletzt und zahlreiche Tauben obdachlos gemacht hat, gab noch niemand Wladimir Putin die Schuld dafür. Manche Experten sind sogar davon überzeugt, Putin habe von der Sturmfront überhaupt nichts gewusst und sei selbst über die Folgen überrascht gewesen.

Für Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist dies ein Anzeichen dafür, dass die diplomatischen Verhandlungen endlich Früchte tragen. “Europa hat ein Signal gesetzt, indem es Putin nicht für die Sturmschäden verantwortlich macht”, sagte Steinmeier stolz.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sichtlich erleichtert fest, dass in kaum einer Pressemeldung ein Zusammenhang zwischen Putin und dem schrecklichen Unwetter hergestellt wurde. Gleichzeitig betonte sie allerdings, es wäre leichtsinnig anzunehmen, die Krise wäre damit vorbei.

Noch immer sei der Einfluss Russlands in den Konfliktregionen spürbar. “Die Gefechte in der Ost-Ukraine, in Sao Paolo während des WM-Eröffnungsspiels und in der Kabine der spanischen Nationalmannschaft nach der 1:5-Pleite haben gezeigt, dass Putin noch nicht völlig bereit ist, für Entspannung zu sorgen”, warnte die Bundeskanzlerin.

Man müsse jedoch anerkennen, dass Putin zumindest seinen Plan, den Mond zu stehlen, verworfen hat. “Das lässt uns hoffen”, hielt Merkel fest.

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Darum ist die Fußball-WM eine tolle Sache!

  • Ohne Gedränge einkaufen.
  • Freie Platzwahl im Kino.
  • Man kann Spinnern besonders bequem aus dem Weg gehen, weil sie sich mit lauten “Schland”-Rufen schon von Weitem zu erkennen geben.
  • Endlich mal wieder in Ruhe ein Buch lesen.
  • Es macht niemandem was aus, wenn man ein paar Minuten zu spät am Arbeitsplatz erscheint.
  • Leichte Wahl der Kleidung: Fußball-Trikots und Farbe im Gesicht – das war’s.
  • Endlich die Möglichkeit, sinnlos zu hupen – auch nachts.
  • Täglich besoffen sein, ohne aufzufallen.

Deutsche Fans

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