Fundstücke
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WM vorzeitig verlassen: Deutsche Nationalmannschaft wieder daheim

Nach dem spektakulären Sieg über Portugal sowie der darauffolgenden Feier, hat das DFB-Team überraschend die Koffer gepackt und die Heimreise angetreten. Heute landeten die Spieler gut gelaunt am Frankfurter Flughafen.

“Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist”, erklärte Bundestrainer Joachim Löw der staunenden Presse. Die WM in Brasilien vorzeitig zu verlassen, sei eine einstimmig getroffene Entscheidung gewesen. “Die Stimmung nach dem 4:0 war so fantastisch, dass wir dieses Feeling als ein einzigartiges Gefühl in Erinnerung behalten möchten”, so der Bundestrainer. Die deutschen Fans hätten nach dem Portugal-Spiel so heftig gefeiert, als wäre das Team schon Weltmeister. Mehr Begeisterung ginge nicht, meinte Löw. “Dieses hohe Freuden-Level wollten wir mit nach Hause nehmen.”

Abgesehen davon sei mit dem Besuch der Kanzlerin in der Spielerkabine bereits das WM-Ziel erreicht worden. “Genau dafür haben wir all die Zeit so hart gearbeitet”, sagte Torschütze Thomas Müller stolz. Besonders die neuen Spieler in Löws WM-Kader können ihr Glück kaum fassen. “Foto mit Frau Merkel  – direkt nach dem ersten Spiel. Einfach nur geil geil geil”, kommentierte Erik Durm immer noch total euphorisch die Sensation.

Und wie geht es nun weiter? Da sind sich die Spieler ziemlich einig: “Bier kalt stellen und WM gucken!”

DFB Team

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Entspannung in der Ukraine-Krise: Putin nicht Schuld an NRW-Sturm

Putin in der Ukraine

Selbst eine Woche nach dem verheerenden Sturm, der Nordrhein-Westfalen verwüstet, sechs Menschen getötet, mehrere Zoo-Tiere verletzt und zahlreiche Tauben obdachlos gemacht hat, gab noch niemand Wladimir Putin die Schuld dafür. Manche Experten sind sogar davon überzeugt, Putin habe von der Sturmfront überhaupt nichts gewusst und sei selbst über die Folgen überrascht gewesen.

Für Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist dies ein Anzeichen dafür, dass die diplomatischen Verhandlungen endlich Früchte tragen. “Europa hat ein Signal gesetzt, indem es Putin nicht für die Sturmschäden verantwortlich macht”, sagte Steinmeier stolz.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sichtlich erleichtert fest, dass in kaum einer Pressemeldung ein Zusammenhang zwischen Putin und dem schrecklichen Unwetter hergestellt wurde. Gleichzeitig betonte sie allerdings, es wäre leichtsinnig anzunehmen, die Krise wäre damit vorbei.

Noch immer sei der Einfluss Russlands in den Konfliktregionen spürbar. “Die Gefechte in der Ost-Ukraine, in Sao Paolo während des WM-Eröffnungsspiels und in der Kabine der spanischen Nationalmannschaft nach der 1:5-Pleite haben gezeigt, dass Putin noch nicht völlig bereit ist, für Entspannung zu sorgen”, warnte die Bundeskanzlerin.

Man müsse jedoch anerkennen, dass Putin zumindest seinen Plan, den Mond zu stehlen, verworfen hat. “Das lässt uns hoffen”, hielt Merkel fest.

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Darum ist die Fußball-WM eine tolle Sache!

  • Ohne Gedränge einkaufen.
  • Freie Platzwahl im Kino.
  • Man kann Spinnern besonders bequem aus dem Weg gehen, weil sie sich mit lauten “Schland”-Rufen schon von Weitem zu erkennen geben.
  • Endlich mal wieder in Ruhe ein Buch lesen.
  • Es macht niemandem was aus, wenn man ein paar Minuten zu spät am Arbeitsplatz erscheint.
  • Leichte Wahl der Kleidung: Fußball-Trikots und Farbe im Gesicht – das war’s.
  • Endlich die Möglichkeit, sinnlos zu hupen – auch nachts.
  • Täglich besoffen sein, ohne aufzufallen.

Deutsche Fans

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Joachim Gauck darf Spinner als Spinner bezeichnen: Bundespräsident kündigt weitere Spinner-Benennungen an

Spinner

Das Verfassungsgericht hat entschieden: Das Staatsoberhaupt muss nicht immer neutral bleiben. Joachim Gauck habe somit seine Kompetenzen nicht überschritten, als er NPD-Anhänger als Spinner bezeichnete. Das bedeutet also, Spinner dürfe man ungestraft Spinner nennen.

Gauck begrüßt das Urteil: „Wir wussten schon immer, dass die Welt voller Spinner ist“, sagte der Bundespräsident erleichtert, „und es zeugt von Fortschritt in unserem Land, wenn wir diese Spinner auch als solche bloßstellen können.“

Aus diesem Grund kündigte Gauck an, er werde die nächsten sechs Wochen regelmäßig Menschen und Gruppierungen als Spinner bezeichnen, damit „es endlich mal einer sagt“. Auf der Liste stehen unter anderem:

BILD-Abonnenten.

Zeugen Jehovas.

Menschen, die in Gesellschaft nur auf ihre Smartphones blicken.

Menschen, die weiße Socken in Sandalen tragen.

Menschen, die im Stau hupen.

Kim Jong-un.

Urlauber, die Sonnenliegen mit dem Handtuch reservieren.

Scientology-Anhänger.

AfD-Chef Bernd Lucke.

Ex-Bundeswulff Christian. “In seiner Position ein Buch schreiben, das suggeriert er wäre “ganz unten” gewesen, weil die Medien auf ihn eingeprügelt haben… Was für ein Spinner”, so Gauck wörtlich.

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Altenheime überlastet: Viele Rentner werden in den Ferien ausgesetzt

Tragoedie

Die Sommermonate sind für die meisten Menschen die schönen des Jahres. Urlaub, Sonne und Erholung sind jetzt angesagt. Ganz anders sieht es da bei Rentnern aus: Mit der Ferienzeit beginnt für viele Senioren ein trauriges Schicksal. Sie sind lästig und unerwünscht, werden am Straßenrand oder in Parks ausgesetzt und einer ungewissen Zukunft überlassen.

Zum Ferienbeginn werden in Deutschland jedes Jahr rund 30.000 Senioren ausgesetzt. Darunter sind nicht nur Großeltern, sondern auch entfernte Verwandte, die vermeintlich nur kurz zu Besuch waren. Die Altenheime platzen in dieser Zeit aus allen Nähten.

Wenn zwischen Kindern und Koffern kein Platz mehr im Auto ist, wissen viele Menschen nicht wohin mit ihren Alten. An Mülltonnen gebunden, an Raststätten zurückgelassen oder vor einem Altenheim angestellt: Die gefundenen Senioren haben schon einiges erlebt. Die meisten werden in dem Zeitraum entdeckt, in dem sich die Ferientage der Bundesländer überschneiden. Viele seien auch sog. „Weihnachts-Opfer“. Denn der Opa, der unterm Weihnachtsbaum noch dem Enkel tolle Geschichten vorlas, ist plötzlich nicht mehr stubenrein und macht Arbeit.

Für die Heime ist es schwer sich auf den Ansturm im Sommer vorzubereiten. Viele verzichten darauf, Senioren über die Ferien in Pension zu nehmen, um genug Platz zu schaffen, damit alle Findlinge aufgenommen werden können. „Alte Menschen können in der freien Natur nicht überleben“, sagt Heiner Groblowski vom Deutschen Seniorenschutzbund.

Wer einen ausgesetzten Rentner findet, sollte also eingreifen und ihn in ein Heim bringen. Wer dabei Hilfe braucht, kann die Polizei verständigen. Die schicke dann die zuständige Seniorenrettung.

Grafik: Copyright by André Sedlaczek, bissiges.de. Alle Rechte vorbehalten.

 
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