Fundstücke
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Europawahl: Ehrliche Wahlplakate, Teil 1

Die Europawahl rückt näher und die Parteien lassen inzwischen nichts unversucht, um die Gunst der Wähler zu gewinnen. Sogar vor Ehrlichkeit schrecken sie nicht mehr zurück. Folgende Wahlplakate sprechen für sich:

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Plakat Die Violetten

 

 

 
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Angela Merkel backt einen Kuchen

Frau Merkel backt einen Kuchen – oder sie versucht es. Lyrik-Style!

Als die Masse süßer Pfunde,
atmete die Kanzlerluft,
ging sie auf im Ofengrunde,
mit erhabnem Zuckerduft.
Und Merkel sprach das Wort: Es werde!
Da erklang ein schmerzlich Ach!
Als der Teig mit Drohgebärde,
bald in sich zusammenbrach.

Auf tat sich der Ofen: und so trennte
scheu sich dunkler Rauch von ihm,
und sogleich die Elemente,
traurig auseinanderfieln.
Rasch, in wilden, wüsten Hämen,
Merkel nach dem Kuchen rang,
starr mit unterdrückten Tränen,
nur noch Klumpenreste fand.

Angela Merkel Kuchen

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Papst Franziskus spricht Obdachlosen aus Paderborn heilig

Guennis BaumUnter großen Feierlichkeiten wurde am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom der verstorbene Günther Kobilansky aus Paderborn zum Heiligen erhoben. Mehr als eine Million Besucher waren beim Spektakel dabei. Kobilansky, der über 30 Jahre lang auf der Straße lebte und bei seinen Freunden nur als Günni bekannt war, soll im Sommer ’99 einen toten Baum wieder zum Leben erweckt haben. Dieses vom Vatikan bestätigte Wunder ereignete sich, als Günni in den frühen Morgenstunden volltrunken gegen den abgestorbenen Baum pinkelte. Der Urin ließ daraufhin auf “göttliche Weise” neue Blüten sprießen.

Bis heute ist “Günnis Baum” eine Pilgerstätte für Gläubige aus aller Welt. Für viele Menschen ist die Heiligsprechung daher längst überfällig gewesen. “Günni sprach oft davon, dass ihm Engel erschienen seien”, erzählen Freunde. “Meistens nach ein paar Flaschen Schnaps, da fühlte er sich Gott besonders nah.”

Papst Franziskus feierte den Paderborner nun gemeinsam mit 150 Kardinälen und etwa 1000 Bischöfen. Vor der tosenden Menge am Petersdom verlas Franziskus die Formel, mit der Günni in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen wurde. Damit kann er nun von allen Katholiken als Heiliger verehrt werden.

 
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Thüringer Polizei beschädigt Wasserwerfer beim Test von Bio-Eiern

EierIn Thrüngen hat man über Ostern die Qualität örtlicher Bio-Eier getestet. Mit Hilfe der Polizei, die für die Kontrollen einen Wasserwerfer bereitstellte, sollten die Bio-Bauern der Region unter extremen Bedingungen die Vorzüge ihrer Eier präsentieren.

Um die besondere Qualität Thüringer Eier unter Beweis zu stellen, wurde der Wasserwerfer schließlich damit beworfen, wobei im Laufe des Tests die gepanzerte Frontscheibe des Fahrzeugs kaputt ging. Laut Polizeidirektion sind drei faustgroße Schäden an der Polycarbonat-Panzerverglasung entstanden. “Anscheinend hatte jemand unerlaubterweise auch gekochte Eier dabei”, so die Vermutung der Polizei. Anders könne man sich diesen Schaden nicht erklären.

Vorgesehen waren in der Tat nur frische, rohe Eier, um die Verletzungsgefahr zu minimieren, da hart gekochte Eier bekanntlich eine immense Gefahr darstellen. “Es ist allgemein bewiesen, dass Thüringer Eier die Durchschlagskraft einer Gewehrkugel entwickeln können”, erklärt Rüdiger Krabbwoski von der Gesellschaft für Eier-Prävention e.V. in Erfurt. Er vertritt genauso wie führende Experten auf diesem Gebiet die Meinung, dass die Hinzunahme des Wasserwerfers von Anfang an leichtsinnig war. “Man sollte froh sein, dass kein Mensch bei diesem gefährlichen Qualitätstest gestorben ist”, so Krabbwoski weiter.

Ein Gericht wird sich nun mit dem Fall beschäftigen und ermitteln, wer für die Reparaturkosten aufkommen muss.

Foto: (C) Steinrund / piqs.de / some rights reserved.

 
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Schlagloch-Fonds: Torsten Albig möchte Schlaglöcher mit Euro-Münzen flicken

schlaglochSchleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hatte kürzlich die Erhebung einer Sonderabgabe von allen Autofahrern gefordert, um Straßenreparaturen besser zu finanzieren. Damit löste Albig jedoch eine Welle der Empörung aus. Selbst Parteigenossen sprachen von einem “groben Unfug”. Albig selbst fühlt sich allerdings missverstanden und sein Vorschlag falsch dargestellt.

Nach dem kritischen Medien-Echo zum sogenannten Schlagloch-Fonds meldet sich der Ministerpräsident nun erneut zu Wort. “Ich kann den Unmut der Menschen verstehen, denn natürlich ist die Befürchtung da, dass das Geld wie üblich nicht für das verwendet wird, wofür es vorgesehen ist”, sagte Albig. Dies wäre jedoch in diesem Fall nicht gegeben. “Das Geld würde als Material benutzt werden, um Schlaglöcher zu stopfen”, hieß es.

Studien hätten schließlich gezeigt, dass Geld – insbesondere der Euro – zu den besten Baumaterialien gehört, erklärte Albig.

Am besten dafür geeignet seien natürlich Münzen, aber auch Scheine wären je nach Straßenbelag einsetzbar. Um sich vom Nutzen dieser Maßnahme zu überzeugen, sollen Autofahrer auch persönlich beim örtlichen Straßenverkehrsamt Bargeld abgeben können. Auch soll es möglich sein, kleine Geldsäcke an der Straße abzulegen, die dann von amtlichen Straßenmeistereien direkt vor Ort eingeschmolzen werden.

Foto: (C) Geraint Rowland / piqs.de / some right reserved.

 
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