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Joseph Blatter: WM-Vergabe an Katar war KEIN Fehler

Fifa-Präsident Joseph Blatter hat klargestellt, dass die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar kein Irrtum war, obwohl zahlreiche Medien das Gegenteil behaupten.

Angesichts der Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius, die im Sommer in Katar herrschen, verwies Blatter auf moderne Klimaanlagen, die so gut kühlen, dass das Emirat sogar als Gastgeber für die kommenden olympischen Winterspiele in Frage kommt.

Kritisch bewerten viele WM-Gegner auch die menschenunwürdigen Bedingungen auf den Baustellen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) spricht gar von Sklaverei und prangert unzählige Todesfälle an. Die Fifa will jedoch nichts von Missständen wissen und führt die Kritik auf kulturelle Unterschiede zurück. “In Katar gibt es sowas wie Menschenrechte überhaupt nicht, so dass man natürlich auch nicht erwarten kann, dass menschenwürdig gearbeitet wird”, erklärte Blatter. “Das ist, als würde man sich im Zoo darüber beklagen, dass die Affen keine Manieren haben, weil sie mit Kot werfen.”

Gleichzeitig erinnerte Blatter an die regional geprägten Bautraditionen, die Todesfälle unter den Arbeitern nahezu voraussetzen: “Sowas ist in der Gegend normal. Man denke nur an die Pyramiden, die wir heute alle bewundern. Wenn die prächtigen Stadien erstmal stehen, sind ein paar Tausend Tote schnell vergessen.”

Abgesehen davon dürfen sich besonders die Deutschen auf unzählige Wortspiele ihrer Kommentatoren freuen: Den Gegner in die Wüste geschickt. Der Gegner wurde verwüstet. Balotelli ist ein Wüstling. Schweinsteiger, der neue Wüstenfuchs. Lahm hat Sand im Getriebe. Die Karawane zieht weiter, die Fans haben Durst. Ronaldo steckt den Kopf in den Sand. Die Schweiz, der Sandsack der Gruppe. Titelträume auf Sand gebaut. Irgendwas mit Treibsand.

Allein dafür lohnt sich die WM in Katar schon.

WM 2022 Katar

Grafik: Copyright by Andreas Prüstel. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Von der Arbeit in einem Sexshop: Leserbriefe #4

leserbrief

Hallo Patrick,

Ich bin da ganz deiner Meinung. Frauen sagen immer, dass sie nicht beim Sex gefilmt werden wollen, aber insgeheim lieben sie es. Besonders wenn es heimlich geschieht. Studien haben ergeben, dass es für eine Frau kaum einen schöneren Liebesbeweis gibt, als irgendwann zu erfahren, dass der Mann, der sie vergöttert, versteckte Aufnahmen von ihr gemacht hat.

Tipp: Stelle eine Kamera nicht nur im Schlafzimmer auf, sondern auch in der Dusche sowie über und in der Toilette. So könnt ihr später gemeinsam die intimsten Momente miteinander teilen. Das wird deine Frau unglaublich heiß machen. So heiß, dass sie regelrecht kochen wird.

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Odenwaldschule weist erneute Missbrauchsvorwürfe zurück: “Wir haben doch erst Mai”

Die Odenwaldschule ist erneut ins Visier der Staatsanwälte geraten. Sie prüfen, ob ein Kinderarzt sich Schülern unangemessen genähert hat. Die Schule weist die Missbrauchsvorwürfe zurück. Es habe bisher noch keine sexuellen Übergriffe gegeben, teilte die Schulleitung mit.

Odenwaldschule„Wir haben doch erst Mai“, äußerte sich Internatsleiterin Juliana Volkmar. „Das ist nicht die Hochsaison für Kindesmissbrauch.“

Volkmar würde zwar die Anschuldigungen verstehen – an der Odenwaldschule wurden vor Jahrzehnten mindestens 132 Schüler von Lehrern sexuell missbraucht – doch man sei ja schließlich keine katholische Einrichtung. „Bei uns dauert es eben ein bisschen länger, bis jemand zum Täter wird“, erklärte die Internatsleiterin. „Hier leben Schüler und Lehrer in einer Art Familienverband, da muss sich niemand beeilen.“

Außerdem führe die Staatsanwaltschaft bereits ein Ermittlungsverfahren gegen einen inzwischen entlassenen Lehrer, der gestanden hat, Kinderpornografie aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Das macht die Schulleitung zuversichtlich: „Bis der nächste Lehrer den heißen Versuchungen an unserer Schule erliegt, vergeht vielleicht noch etwas Zeit“, versicherte Volkmar.

Für alle Fälle haben die Lehrkräfte bereits Geld gesammelt, um dem kommenden Opfer und dessen Familie schnellstmöglich eine Entschädigung auszahlen zu können.

Foto: (C) pixabay.com

 
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Ukraine-Krise: Verfassungsschutz schleust V-Leute in Moskau ein

Die Krise in der Ukraine zeigt immer deutlicher, wie machtlos die EU scheinbar ist. Die halbherzigen und verspäteten Sanktionen gegen Russland haben Putin nicht davon abgehalten, die Ukraine weiter zu destabilisieren.

V-Leute in RusslandDamit die Situation nicht eskaliert, hat sich nun der deutsche Verfassungsschutz eingeschaltet. Über 600 V-Leute sollen in den kommenden Wochen Putins Kreise infiltrieren und wichtige Informationen sammeln. Der Fokus liegt in erster Linie auf die Moskauer Regierung, aber auch das Militär, die staatlichen Medien und natürlich die prorussischen Aktivisten in der Ukraine sollen die V-Leute unterwandern.

Durch diese Maßnahme hofft die Bundesregierung, endlich genügend Beweismaterial sammeln zu können, um einen wirksamen Verbotsantrag gegen Putin auf den Weg zu bringen.

Die Verfassungsschützer greifen dabei auf ihre langjährige Erfahrung aus der Arbeit im Neonazi-Umfeld zurück, wo die V-Leute zur Höchstform aufgelaufen sind. Viele dort eingesetzte Beamte kann man inzwischen gar nicht mehr von einem echten Nazi unterscheiden. Diese Hingabe für die gerechte Sache verspricht man sich nun auch von der Mission in Russland.

“Unsere Leute werden wie die Russen lügen und täuschen, grimmig gucken, hier und da einen Molotow-Cocktail werfen, Panzer fahren, und natürlich auch Borschtsch essen und viel Wodka trinken”, erklärt Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz. Ziel sei es, “wie der Russe zu denken”, um im Notfall auch präventiv handeln zu können, beispielsweise für den Fall, dass Putin Ost-Berlin annektieren möchte.

“Selbstverständlich wird die Tarnung nie aufgegeben. Sollte Putin erwartungsgemäß die Weltherrschaft an sich reissen, werden unsere V-Leute weiterhin die Verbrechen dokumentieren”, verspricht Maaßen. Gleichzeitig bewahre man sich die Option, Putin selbst durch einen V-Mann auszutauschen.

Foto: (C) pixabay.com

 
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Burger King kämpft um sein Image: Kunden dürfen mitgebrachte Speisen verzehren

Burger King ImageDie RTL-Reportage über die Missstände bei Burger King hat der Fast-Food-Kette einen erheblichen Kundenrückgang beschert. Laut einer Studie der Uni Marburg sind angeblich nur noch 27 Menschen bereit, zu Burger King zu gehen.

Um sein angeschlagenes Image zu verbessern, hat das Unternehmen nun eine landesweite Kampagne ins Leben gerufen. Dabei soll verdeutlicht werden, dass Gesundheit und Hygiene nicht zu kurz kommen. “Wir möchten zeigen, dass man bei uns einwandfreies, gesundes Essen bekommen kann”, sagte Deutschland-Geschäftsführer Björn Bork. Das bedeutet im Klartext: jeder Kunde darf seine mitgebrachten Speisen im Schnellrestaurant verzehren. Egal, ob von zu Hause oder von Wurst-Willi um die Ecke.

Das hätte den Vorteil, dass man im Detail weiß, was da auf das Tablett kommt und es könnten gleichzeitig lange Wartezeiten an den Kassen vermieden werden. Das wiederum entlaste die Angestellten, die Zeit gewinnen, um sich auch mal zwischendurch die Hände zu waschen.

“Damit bekommt bei uns jeder das Essen, das er mag – schnell, günstig, liebevoll verpackt. Und wenn sich dann immer noch jemand über schlechte Qualität beklagt, dann liegt das eindeutig nicht mehr an uns”, erklärt Bork.

Doch damit nicht genug. Kunden haben nämlich ab sofort auch die Möglichkeit, auf ein erweitertes Angebot zurückzugreifen, wenn sie auf besondere Frische bestehen. So wird auf Wunsch ein Burger-King-Mitarbeiter zur benachbarten Döner-Bude geschickt, um dem Kunden ein qualitativ hochwertiges Menu zu besorgen.

Weiterhin kommt das Unternehmen seinen potentiellen Kunden mit einem besonderen Service entgegen. Gegen einen geringen Aufpreis muss man einen gekauften Burger nämlich nicht mehr essen, sondern kann ihn direkt in den Müll schmeißen. Eigens dafür werden in allen Filialen 60% mehr Mülleimer aufgestellt.

Wie es scheint, hat sich Burger King die Kritik zu Herzen genommen und handelt. Man darf gespannt sein, wie die Kunden mit dem neuen Image umgehen werden.

 
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