Olympische Winterspiele in Sotschi: Maßnahmen gegen Homosexualität

Russland weitet seine Gesetze gegen Homosexualität nun auch auf die olympischen Winterspiele aus. Wie russische Medien berichten mussten, wird es in Sotschi kein Biathlon und auch kein Rennrodeln im Doppelsitzer geben.

Biathlon erinnere mit seiner Vorsilbe zu sehr an Bisexualität und es wird befürchtet, dass militante Reporter bei ihrer Berichterstattung eine Parallele ziehen könnten. Aus diesem Grund steht das Verwenden der Laute „bi“ und „homo“ ab sofort unter Strafe. Bikini, Bibel, Bischof wird man also auch als Tourist nicht mehr sagen dürfen. Besonders schwer werden es wohl Reisende aus Birmingham und Bielefeld haben, wenn sie an der Grenze nach ihrem Herkunftsort gefragt werden.

Warum das Rodeln im Doppelsitzer verboten wird, erklärt sich laut russischen Medien von selbst:

sotschi-rodel

Des weiteren erwägt das Zarentum die Regenbögen zu verbieten. Ein Gesetz, welches vorschreibt, dass es an einem Tag entweder regnen oder Sonnenschein geben dürfe, stehe kurz vor der Verabschiedung.

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