Noch mehr frischer Wind für die Wahl zum Bundespräsidenten

Nachdem die Linkspartei mit dem Schauspieler Peter Sodann einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorgestellt hatte, haben nun auch weitere Parteien angekündigt einen Vertreter ihrer Ideale ins Rennen schicken zu wollen.

So sei nach Meinung der Grünen Udo Lindenberg die perfekte Besetzung für dieses Amt, hieß es aus der Parteizentrale, die in dem Sänger den personifizierten Parteigedanken sieht: Ein schnoddriger Alt-Hippie mit Friedensfetisch und Sprachfehler als Folge einer gesunden Vorliebe für Gras. Lindenberg selber dazu: „Weißt du, Bundespräsi wollt ich schon immer machen, ja… Und jetzt zeig ich’s allen. Frieden und so, das ist mein Ding, weißt du… Genaaau.“

Eher als Scherz kann dagegen der Kandidat der FDP betrachtet werden. Die schmuddelige Partei um Oberschmock Westerwelle möchte nämlich die Wachsfigur von Jürgen Möllemann antreten lassen. Geschmacklos? Auf den ersten Blick schon, aber ob nun schlechter Scherz oder nicht: Einen besseren Kandidaten könnte die FDP tatsächlich nicht aufstellen. Und seien wir mal ehrlich: Eine Wachsfigur würde sich nicht viel von Noch-Bundespräsident Host Köhler unterscheiden. Und mehr Ausstrahlung hätte sie zudem auch noch.

Ernstzunehmender wird allerdings der Kandidtat der NPD werden. Die braune Partei mit regelmäßigen Verdauungsproblemen möchte einen großen Schritt nach vorne machen und schickt für dieses wichtige Amt ihr erfahrenstes Mitglied ins Rennen: Eine Steckrübe namens Lutz.

Da müssen sich Horst Köhler und Gesine Schwan wirklich warm anziehen. Wir sind gespannt.