Neuer Vorstoß gegen Gewalt an Schulen

Um der Gewalt an deutschen Schulen endlich Herr zu werden, wagt die Bundesregierung eine neue Strategie. So wurde kürzlich in enger Zusammenarbeit mit Erziehungsexperten beschlossen, die Meldepflicht für Schulgewalt aufzuheben. Das bedeutet im Einzelnen, dass in Zukunft jede Schule selbst darüber entscheiden kann, ob sie Delikte wie Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern, Sachbeschädigungen oder Todesfälle im schulischen Umfeld zur Anzeige bringt oder nicht.

Diese Maßnahme gilt zunächst nur für die Stadt Berlin, doch soll sie bald nach und nach in ganz Deutschland Verbreitung finden. Die Kultusminister rechnen damit, dass durch diesen pädagogischen Einsatz Gewalttaten an Schulen um bis zu 57% zurückgehen werden.

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