Nero-Ausstellung in Trier: Bürgermeister brennt Stadt nieder

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Vom 14. Mai bis 16. Oktober findet in der Römerstadt Trier eine Sonderausstellung über Nero statt. Sie trägt den Namen „Kaiser, Künstler und Tyrann“ und bietet die bislang umfassendste museale Würdigung des Kaisers, dem man gerne nachsagt, er hätte Rom in Brand gesteckt.

In Folge dessen hat Triers amtierender Bürgermeister nun eine besonders medienwirksame Werbekampagne präsentiert: Er hat seine Stadt über Nacht komplett niederbrennen lassen. Bis auf die Austragungsorte der Ausstellung fiel alles den Flammen zum Opfer.

Wir haben das Ausstellungsmotto – Trier brennt für Nero – einfach wörtlich genommen“, erklärte der Bürgermeister. Mit Hilfe von Spezialisten habe man nach sorgfältiger Planung gezielt Feuer gelegt, um möglichst schnell und reibungslos die Stadt in einer Feuersbrunst dem Erdboden gleich zu machen. Die Feuerwehr war nach offiziellen Angaben selbstverständlich informiert und hat an kritischen Stellen mit Brandbeschleunigern dazu beigetragen, die Kampagne zu realisieren.

Mit dieser Maßnahme bekäme Trier nun endlich die verdiente Aufmerksamkeit, sagte der Bürgermeister stolz. Außerdem hätte man direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, weil man so endlich die hässlichen Nachkriegsbauten und die frustrierenden Straßenbauprojekte losgeworden ist.

Natürlich bauen wir die Stadt wieder neu auf. Sobald die Ausstellung vorbei ist – und sie das nötige Geld dafür eingefahren hat“.

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