Nach Irak und China: Schuh-Angriffe bald auch in Deutschland?

Zuerst im Irak, nun in China: Erneut hat ein Schuh einen Menschen verletzt.

Nun fragt man sich zurecht: Wie konnte es soweit kommen? Was treibt einen Schuh dazu Amok zu laufen? Experten machen dafür in erster Linie die Versäumnisse in der Integrationspolitik verantwortlich. Sie kritisieren, dass Schuhe seit Jahren wie Fußbekleidung zweiter Klasse behandelt werden. Menschen werfen sie lieblos in die Ecke, lassen sie wochenlang ungereinigt liegen oder missbrauchen sie in vereinzelten Fällen als Türstopper oder Hundespielzeug. Sogar sexuelle Übergriffe sind keine Seltenheit. Ein Misstand, der zwar missbilligt, aber öffentlich toleriert wird.
Kein Wunder also, dass Schuhe irgendwann so frustiert sind, dass sie durchdrehen und Menschen angreifen. An wen sollen sie ihre Wut schließlich sonst auslassen?

Viele Politiker sowie die meisten Medien können oder wollen allerdings kein Integrationsproblem sehen. Sie sprechen von Einzelfällen und suchen nach Sündenböcken. So läge der Grund für die bisherigen Amokläufe bei Fußpilz oder krankhafter Schweißbildung. Tatsache ist jedoch, dass unzählige Schuhe diesen Zuständen ausgesetzt sind und es wäre lächerlich, alle als potentielle Verbrecher hinzustellen. Da könnte man die Schuld genauso gut bei Schuhcreme suchen.

Es gilt daher den Fakten ins Auge zu blicken und das Integrationsproblem schnellstmöglich zu lösen, wobei in Deutschland bereits eine erste Maßnahme eingeleitet wurde. In Zusammenarbeit mit Sportartikelhersteller Adidas ist ein Aufklärungsprogramm zur Verhinderung der Radikalisierung auf die Beine gestellt worden. So hofft man, den extremen Entwicklungen, die bei Schuhen immer häufiger zu beobachten sind, einen Riegel vorschieben zu können. Neusten Untersuchungen zufolge ist nämlich bereits jeder zweite Schuh entweder links- oder rechtsradikal.

Bedenklich.

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