Muschi Krawall: Mitglieder der Punkband Pussy Riot müssen ins Straflager

Das Urteil gegen die drei Musikerinnen der Punkband Pussy Riot, die zu jeweils zwei Jahren Lagerhaft verurteilt wurden, löst unterschiedliche Reaktionen aus. Ungerecht, eine Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht für den guten Musikgeschmack, sagen die einen, die sich eine härtere Strafe erhofft hatten. Ein Hoffnungsschimmer, sagen die anderen. Denn immerhin zeige das Urteil, dass Punkmusik endlich erfolgreich bekämpft werden kann. Sicherlich, zwei Jahre mögen lächerlich wenig erscheinen, wenn man den Schaden betrachtet, den Pussy Riot der Musikwelt hinterlassen hat. Auf der anderen Seite müssen sich Punkbands auf der ganzen Welt nun wohl Gedanken machen, ob es nicht doch klüger wäre, ein paar Stunden Musikunterricht zu nehmen. Oder zumindest zu lernen die Instrumente auch zu spielen, die sie auf der Bühne benutzen.

Was Pussy Riot betrifft, so werden die Mitglieder selbstverständlich die ganze Härte russischer Gefängnisse zu spüren bekommen und eine Umschulung zur Blaskapelle durchmachen.

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