Missbrauch in der katholischen Kirche: Schuldfrage geklärt!

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Trotz des handfesten Skandals, der inzwischen zu einer enormen Größe angeschwollen ist, blieb der Papst beim Thema Kindesmissbrauch immer sehr hart. Kritiker werfen ihm vor, er hätte einfach nicht genügend Kraft, um einen Vorstoß in der Sache zu wagen.

Dabei hatte sein Verhalten durchaus einen Grund. Denn spätestens seit heute muss man sich fragen: Waren die Missbrauchsvorwürfe gegen etliche Priester in den vergangenen Wochen etwa von einer völlig falschen Seite betrachtet worden? Die Untersuchungskommission der katholische Kirche legte endlich ihren ersten Zwischenbericht vor. Dieses Dokument des Grauens, wie es erste Medien bereits tauften, gewährt einen schockierenden Einblick in den Alltag deutscher Priesterseminare und macht klar: Die Kirche ist das Opfer!

Denn: Schon immer benutzte der Teufel Frauen und Kinder, um gottesfürchtige Männer mit verbotenen Reizen zu verführen. Und niemand könne schließlich erwarten sich mit dem Satan persönlich messen zu können. Ein Kind, das behauptet von einem Priester missbraucht worden zu sein, hatte demzufolge den Teufel im Leib. Fall abgeschlossen.

Eine sehr ernüchternde Schlussfolgerung.

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Und auch beim Postillon: Rücktrittsforderung gegen Gott.

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