Millionäre bevorzugen LKWs voller Geld statt Luxusautos

Wer viel Geld auf dem Konto hat, zeigt es für gewöhnlich auch gerne. Doch Immobilien, Lusxusautos, Schmuck oder plastische Chirurgie reicht einigen Millionären nicht mehr. Statt in einer goldenen Limousine oder einem juwelenbesetzten Lamborghini vorzufahren, sitzt man lieber am Steuer eines LKWs und kutschiert das durch die Gegend, was einen definiert: nämlich Geld.

„Die Leute sollen direkt sehen, was ich habe und sich vor Neid in die Hose machen“, erklärt Harry Gersack, Unternehmer aus Düsseldorf. Einen Ferarri könne schließlich jeder kaufen, aber einen Laster voller Geld zu fahren, wäre nicht nur dekadent, sondern auch total verrückt.

Auffallen um jeden Preis.

Geld-LKW

Zuletzt vor drei Tagen hatte Gersack etwa 800 Millionen Euro aufgeladen, als er mit dem LKW zu seinem Lieblingsrestaurant fuhr. Das Geld ist dabei stets ungesichert, denn „mir ist es egal, ob während der Fahrt was verloren geht“, betont der Multimillionär. „Und wenn genügend Scheine herausfallen, können Obdachlose sich damit zudecken. Oder bis zum Tod darum kämpfen.“

Enge Straßen stellen übrigens kaum ein Problem dar. Viele LKW-Millionäre haben eine Sondergenehmigung der Stadt, um auf Gehwegen und über Grünflächen fahren zu dürfen. „So eine Genehmigung kostet zwar mehr als ein Jahresvorrat Kokain, ist aber immer noch billiger als die Handtaschensammlung meiner Frau“, sagt Gersack. Mit Parkplatzproblemen sieht er sich ebenfalls nicht konfrontiert. „Ich habe mal drei Autos aus dem Weg schieben müssen, aber dann klemmte ich einfach ein paar Goldbarren unter den Scheibenwischern und die Sache war gegessen.“