Krim-Krise: Russisches Militär marschiert in Bayern ein

Die Krise auf der Krim weitet sich aus. Heute morgen gegen Sonnenaufgang haben 40.000 russische Soldaten den Freistaat Bayern besetzt. Dies sei angesichts der außergewöhnlichen Situation notwendig, um russische Bürger sowie die in München stationierten Millionäre zu schützen, bis sich die Lage normalisiert habe.

Das russische Militär reagiert damit auf die außer Kontrolle geratenen Machtverhältnisse in der CSU. Seehofertreue Kräfte sollen im Autonomen Hinterland bereits unerkannt die Macht übernommen und Maut von Müttern mit Kinderwagen gefordert haben. Der Westen sieht dies als schwerste Krise seit Edmund Stoibers Transrapid-Rede.

Das Handeln Russlands werde „einen Preis“ haben, ließ US-Präsident Barack Obama verlauten. Wie hoch besagter Preis sei, könne man jedoch nicht sagen, da er aktuell noch an der Börse ermittelt wird. Auf jeden Fall sei man „zutiefst besorgt“. Die USA würden ganz genau beobachten, ob Moskau „irgendetwas tue, was die Linie überschreiten könnte.“ Allerdings behält sich Washington vor, besagte Linie nach Belieben zu verschieben, heißt es ergänzend.

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte gegenüber der Presse klar, dass sie das Vorgehen Russlands selbstverständlich verurteilt. Gleichzeitig drohte sie Putin, sollte das russische Militär nicht bald wieder abziehen, sehe sie sich gezwungen, dieses Verhalten „aufs Schärfste zu verurteilen“. Im Ernstfall würde sie es sogar drauf ankommen lassen, es aufs „aller Schärfste“ zu verurteilen.

Krim-Krise in Bayern

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