Guido Westerwelle gegen Hartz 4: Arbeitslose sind Schuld an der Wirtschaftskrise!

oecd1Die einen sind auf seiner Seite, die anderen beschimpfen ihn als Hetzer und wiederum anderen ist es schlicht egal, was er macht. Guido „Cato“ Westerwelle polarisiert in den letzten Wochen wie kein anderer Politiker. Dabei sind seine Absichten von entscheidender Bedeutung: Leistung muss sich wieder lohnen!

Denn eines ist klar: Wer arbeiten geht, muss am Ende des Monats mehr Geld als ein Hartz4-Bezieher in der Tasche haben. Egal, ob der Arbeitnehmer fünf, zwei oder dreiviertel Euro die Stunde verdient. Aus diesem Grund ist es natürlich dringend nötig, dass die Hartz4-Bezüge drastisch gesenkt werden. Wer nicht arbeitet, soll für seine Fehler nicht noch entlohnt werden.

Es sind schließlich die Arbeitslosen, die dem Staat auf der Tasche liegen und ihm dreist das Blut aussagen. Und nur weil die Regierung dies gutmütig mit sich machen lässt, gibt es keine Steuerentlastungen, keine Fördermittel  für Bildungsanstalten und keine neuen Dienstwagen für Bundestagsabgeordnete.

Laut Westerwelle wird immer wieder vergessen, dass es die Arbeitslosen waren, die mit ihrem Nichtstun letztendlich die Wirtschaftskrise eingeläutet haben. Sie sind natürlich auch diejenigen, die nichts zur Bewältigung der Krise beitragen und sie sind es, die durch übermäßigen Fernsehkonsum tagtäglich das Weltklima beeinflussen.

Daher müssen endlich klare Verhältnisse her. Damit die Bevölkerung also in Zukunft weiß, bei wem die Schuld ihrer Misere liegt, müssen Hartz4-Bezieher dazu verpflichtet werden, ein gut sichtbares, gelbes „H“ an ihrer Kleidung anzubringen. „H“ für Hartz4 und gelb, damit jeder weiß, dass die FDP hinter dieser Forderung stand.

Darüber hinaus möchte Westerwelle richtigerweise durchsetzen, dass die „Hartzer“ keine Pfandflaschen mehr aus Mülleimern fischen dürfen. Der Grund: Ehrliche Arbeitnehmer, die sich durch Pfandflaschensammeln einen Extrabonus verdienen möchten, sollen keine Konkurrenz bekommen. Ein Zimmermädchen mit einem fürstlichen Stundenlohn von 3,65 Euro, verdient es ohne Frage damit belohnt zu werden, dass sie in den späten Abendstunden ganz ungestört Pfandflaschen sammeln kann.

Arbeit muss sich auszahlen!

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