Gott mischt sich in Missbrauchsdebatte ein

Die Untersuchungen zu den Missbrauchsskandalen innerhalb der katholischen Kirche dauern nachwievor an, jedoch scheinen sie noch zu keinem Ergebnis zu kommen. So gewinnt man leider den Eindruck, dass möglicherweise überhaupt nichts weiter unternommen wird, obwohl die Vorwürfe im Grunde eindeutig sind. Dieser halbherzige Umgang mit den Opfern führt daher bis heute noch zu etlichen Kirchenaustritten und bringt unzählige Menschen dazu, an ihrem Glauben zu zweifeln und sich von Gott abzuwenden.

Und Gott selbst? Ihm gefällt dieser Umstand natürlich am allerwenigsten, steht er doch zusammen mit den Tätern im Focus der Anschuldigungen. Zumal sein langes Schweigen zu dem Thema sogar die eine oder andere Verdächtigung nach sich zog. Aus diesem Grund und – wie er später selbst sagen sollte – weil triebkranke Priester immer ein Problem darstellen werden, veranlasste Gott endlich ein längst überfälliges Wunder:

Wunder

Frei nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ zieht Gott damit einen Schlussstrich unter die Missbrauchsdebatte und kommentiert zudem ironisch seine Einstellung zum Zölibat. Nach dem Wunder von Bern, zeigt Gott also erneut, dass wir Menschen ihm nicht egal sind.

Bravo.

Der Missbrauchsskandal im Archiv:
Endlich Schuldfrage geklärt!
Kirche entsetzt über Justizministerin
Skandale erreichen Niederlande
FDP-Politiker wurden ebenfalls missbraucht
Kindesmissbrauch? Nicht der Rede wert

Grafik: Copyright by André Sedlaczek, bissiges.de. Alle Rechte vorbehalten.

………………………………………………………………………………………………………………