Fußball-WM findet erneut in Deutschland statt

Lange wurde nach ihm gesucht. In den Umkleidekabinen, im Mannschaftsbus, in den Duschen, unter dem künstlichen Stadionrasen, in den Handtaschen der Spielerfrauen und sogar in Beckenbauers Keller. Doch endlich weiß man nun, wo der Fußballgott wirklich zu Hause ist: Im baden-würtembergischen Wimsheim.

Beim Amateur-Spiel Wimsheim gegen Grunbach sorgte der Fußballgott mit seinem Eingreifen für klare Verhältnisse. Bei einem Grunbacher Abstoß ließ der Fußballgott den Ball auf einer Sturmbö zurückgleiten und blies ihn letztendlich sogar ins Grunbacher Tor hinein.

Die Wimsheimer Fußballfans freuen sich natürlich, doch sind die Bedenken der restlichen Gemeinde durchaus ernst zu nehmen. Denn spricht sich der Wohnort des Fußballgottes erst einmal herum, wird man die vielen Pilger und Presseleute, die Wimsheim bald darauf scharenweise heimsuchen werden, kaum bewältigen können. Und sollte die FIFA, wie bereits angedeutet, sich dafür entscheiden, die Fußball-WM zu Ehren des Fußballgottes in Wimsheim auszutragen, steht der kleine Ort erst Recht vor einer enormen Herausforderung.

Die Mehrheit der Einwohner ist jedoch sehr optimistisch. Egal was da noch kommt, man würde alles unternehmen, um jeglichen Ansprüchen gerecht zu werden, sagte der Wimsheimer Oberbürgermeister gestern. So sollen bereits Maßnahmen eingeläutet worden sein, um die umliegenden Rapsfelder zu Zeltplätzen umzugestalten. Zudem hätten erste Bewohner damit begonnen, ihre Ställe auszumisten und Strohmatten auszulegen. Viehzüchter Josef Schlack dazu: „Wir alle wollten, dass die WM wieder in Deutschland ausgetragen wird. Das ist jetzt unsere Chance!“

Danke, Fußballgott!

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