Flugzeugabsturz: Todespilot Andreas L. soll gerne Weihnachten gefeiert haben

Nach dem tragischen Absturz des Germanwings-Flugzeugs kommen immer mehr schockierende Details rund um Todespilot Andreas L. ans Licht.

So soll der 27-Jährige regelmäßig Weihnachten gefeiert und im Jahre 2011 sogar einen Weihnachtsbaum aufgestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fand in der Wohnung des Co-Piloten zudem Fotos, die nahelegen, dass Andreas L. gerne auf Weihnachtsmärkten unterwegs war.

Der Fluggesellschaft Germanwings liegen weiterhin Informationen vor, nach denen Andreas L. nicht nur Beziehungsprobleme, sondern auch Ärger mit einem Kaffeeautomaten hatte, der auf dem Düsseldorfer Flughafen des Öfteren zu wenig Kleingeld herausgab. Trieben demzufolge Geldprobleme den Co-Piloten in den Tod?

Wie die Bild-Zeitung herausfand, musste Andreas L. im Alter von dreizehn Jahren den Tod seines Meerschweinchens miterleben. Warum er trotz dieses traumatischen Vorfalls fliegen durfte, ist noch unklar. In diesem Zusammenhang steht außerdem fest, dass Andreas L. insgesamt eine Schwäche für in Gefangenschaft lebende Tiere hatte, sogar regelrecht von ihnen besessen war. Seit 2010 besuchte er den Zoologischen Garten Düsseldorf mindestens sieben Mal. Dabei soll er immer wieder Limonade getrunken und über die Erdmännchen gelacht haben.

Gerüchte, er habe auf dem Computer gerne Killerspiele, wie den berüchtigten Microsoft Flight Simulator, gespielt, will die Staatsanwaltschaft derzeit nicht kommentieren. Experten gehen jedoch davon aus, dass Andreas L. mindestens acht Paar Socken besaß.

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