Facebook: WhatsApp-Kauf war nur ein Versehen

Es ist der teuerste Zukauf der Unternehmensgeschichte: Für 19 Milliarden Dollar hat Facebook den sehr viel kleineren Kommunikationsdienstleister WhatsApp gekauft.

Die ganze Welt spekuliert natürlich, warum. Hat Facebook einen unliebsamen Konkurrenten eliminiert? Oder geht es hauptsächlich um die Auswertung von Nutzerdaten? Weit gefehlt. Wie Mark Zuckerberg nun behauptet, war der Kauf lediglich die Folge eines groben Missverständnisses.

Zuckerberg, begeisterter WhatsApp-Nutzer, geriet vor zwei Wochen in die Situation, dass das kostenlose Probe-Jahr für die App endete und er für die weitere Verwendung zahlen musste. WhatsApp ist schließlich nur ein Jahr nach der Installation völlig kostenlos verwendbar. Ab dann verlangen die Entwickler rund 1 Euro pro Jahr.

„Weil ich so ungerne meine Daten im Internet preisgebe, habe ich dann im Büro angerufen und meine Assistentin gebeten, sie solle für mich WhatsApp kaufen“, erklärt Zuckerberg ein wenig peinlich berührt. „Und das hat sie wohl etwas anders verstanden“, stellt er schulterzuckend fest.

Die Folge ist nun die Verschmelzung der zwei weltgrößten sozialen Online-Netzwerke. Die WhatsApp-Entwickler freut es und Zuckerberg sieht den Kauf inzwischen ebenfalls positiv. „Passt schon“, so sein Schlusskommentar dazu.

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