Facebook kauft die Türkei

Neue Flagge Türkei

Der türkische Premier Recep Erdogan hat vor, in seinem Land Facebook zu sperren. Angesichts immer neuer Mitschnitte sensibler Telefonate im Internet und der unsensible Umgang mit persönlichen Daten „müssen neue Maßnahmen in dem Bereich getroffen werden“, sagte Erdogan. „Wir sind bei diesem Thema sehr entschlossen, wir werden unser Land nicht Facebook ausliefern.“

Das Unternehmen um Mark Zuckerberg reagierte prompt und gab bekannt, dass man die Türkei in so einem Fall lieber kaufen werde. „Wir machen Erdogan ein Angebot, das er nicht ablehnen kann“, sagte Zuckerberg gut gelaunt. Er ist sich sicher, dass die Türken diesen Schritt gut aufnehmen werden. Schließlich dürften sie die Neuigkeit bei Facebook teilen.

Mark Zuckerberg

Die Maßnahme erscheint nur konsequent. „Ein Leben ohne Facebook ist heute unzumutbar“, stellen auch immer mehr Experten fest. „Jeder Mensch, egal ob Frau, Mann oder wie in diesem Fall Türke, sollte das Recht haben, uneingeschränkt Katzenfotos übers Internet zu verbreiten und die Weltöffentlichkeit über sein Abendessen zu informieren.“

Um dieses Recht zu untermauern, wird es unmittelbar in die türkische Verfassung aufgenommen. Das hat Facebook bereits entschieden.

Mark Zuckerberg ist damit der erste amerikanische Präsident der Türkei in der Geschichte des Landes. Als Zeichen seiner Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und besonders um älteren Menschen den Wechsel leichter zu machen, hat Zuckerberg auch Erdogans Oberlippenbart erworben, den er „bei jedem Türkei-Besuch stolz tragen“ wird.