Dobrindt fordert Maut für ausländische Spione

Verkehrsminister Dobrindt gibt Vollgas. Nach den umstrittenen Plänen über eine Maut für ausländische Autofahrer, sorgt nun ein weiterer Vorschlag für Diskussionen. Die Rede ist von einer Maut für ausländische Spione.

Die neusten Spionage-Fälle hätten gezeigt, dass in Deutschland weit mehr Geheimagenten verkehren, als bisher vermutet, erklärte Dobrindt. Sein Ministerium fühle sich daher verpflichtet, etwas dagegen zu unternehmen. Denn im Gegensatz zur Kanzlerin, die stets darauf achtet, gute Beziehungen nicht zu gefährden, hätte der Verkehrsminister die Freiheit, jeden vergrätzen zu können.

„Es kann schließlich nicht sein, dass Agenten bei uns kommen und gehen, wie sie wollen“, sagte Dobrindt. „Die Spion-Maut ist ein Weg, um auch selbst von all den Bespitzelungen zu profitieren.“

Die amerikanischen Geheimdienste reagierten überraschend positiv auf die geplante Maut. Ein Sprecher der National Security Agency (NSA) betonte, dass man gerne bereit wäre, für seine Agenten zu bezahlen, wenn die Deutschen im Gegenzug aufhören würden sich über die Spionage zu empören.

Es wird eng

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