Die große Depression

Die Menschen auf der Nordhalbkugel bangen: Die Sommersonnenwende ist vorbei. Die Tage werden ab jetzt wieder kürzer und die Nächte gleichzeitig länger. Was tun?

Das Leben macht von nun an wieder weniger Sinn und man muss täglich mit steigenden Depressionen kämpfen. Wie immer werden viele den Mut verlieren und sich wochenlang in ihr Bett verkriechen, für andere dagegen wird der Druck so groß werden, dass sie nur noch in Drogen (Talkshows, Schlagermusik) und selbstverletzendem Verhalten (SVV bzw. Oliver Geissen) Zuflucht finden können. Lassen Sie das nicht zu.

Machen Sie sich bewusst, dass die große Depression in 6 Monaten vorbei ist und mit der Wintersonnenwende die Hoffnung aufkeimt ein neues glückliches Leben führen zu können. Verhelfen Sie sich über die schwere Zeit mit künstlichem Tageslicht hinweg, um der Herrschafft der Nacht zu trotzen und sie wenigstens ein wenig zurückzudrängen. Alternativ dazu können Sie der Nacht ihren Triumph nehmen und sie mit ihren eigenen Wafen schlagen, indem Sie bis zur Wintersonnenwende mit einer dunklen Augenbinde herumlaufen. Oder flüchten Sie halsüberkopf auf die Südhalbkugel der Erde. Vorzugsweise in ein Land, in dem die Prostituierten wenig kosten.

Sollten Sie nicht das Geld für eine Reise und für Prostituierte haben, investieren Sie  stattdessen lieber in einen guten Hypnotiseur, der Ihnen die Illusion verschaffen soll, dass die kürzer werdenden Tage nichts schlimmes seien.

Was den gutaussehenden Autor dieser Zeilen betrifft, so wird er sich die Tage auf die Osterinsel absetzen.

Viel Glück… Man liest sich.