DFB-Team blickt mit Sorge auf Achtelfinalgegner Allergien

Ausgerechnet Allergien. Das Achtelfinale der diesjährigen WM wird für die deutsche Mannschaft eine besonders harte Nuss. Dabei sind Nüsse besonders gefährlich. Viele Fans im Stadion befürchten, während des Spiels mit Hautreizungen, Magen-Darm Beschwerden oder Asthmaanfälle kämpfen zu müssen.

Joachim Löw hätte auch gerne einen anderen Gegner gehabt, wie er zerknirscht zugibt: „Allergien darf man nicht unterschätzen“, betonte der Bundestrainer. Ein Spiel gegen Allergien sei in seiner Ausprägung und Intensität immer sehr unterschiedlich. „Die Probleme reichen von laufender oder verstopfter Nase, tränenden Augen über Juckreiz, Hautausschlag, Ekzemen bis hin zu Atembeschwerden“, erklärte Löw den Ernst der Lage. Die Extrem-Variante sei der Allergische Schock, bei dem es bis zum Spielzusammenbruch und Matchverlust kommen kann.

Dennoch geht die Mannschaft positiv in die KO-Runde. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Pollen sich immerhin gar nicht erst für die WM qualifizieren konnten“, sagte Stürmer-Star Müller optimistisch. Aus diesem Grund müsse man Allergien zwar ernst nehmen, aber nicht so sehr fürchten, wie in manchen Medien dargestellt.

Für die Fans hierzulande gibt es dagegen fast Entwarnung. Da das Spiel um 22 Uhr ausgestrahlt wird, sind allergische Reaktionen zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Lediglich beim Public Viewing, wo es vereinzelt zu Allergien-Konzentrationen kommen kann, sollte man sich vorsehen.

WM 2014

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