Deutschland sucht den Superpädophilen

tatort_internet1Das RTL2-Fernsehformat „Tatort Internet“ wird auch lange nach der letzten Folge noch heiß diskutiert. Die Sendung, in der Stephanie zu Guttenberg als Co-Moderatorin auftrat, machte nämlich deutlich, welchen Gefahren Kinder im Internet ausgesetzt sind. In bester Wikileaks-Manier wurde enthüllt, dass es nicht immer ein Vergnügen sein muss, wenn Kinder sich mit Fremden treffen, die sie in einem Internet-Chat kennengelernt haben.

Solch eine Erkenntnis sollte natürlich nicht einfach abgeschüttelt werden, weswegen wir hiermit Stellung beziehen und die Botschaft von „Tatort Internet“ weitertragen möchten. Insbesondere, da Stephanie zu Guttenberg aufgrund diverser Fotoshootings in Afghanistan keine Zeit mehr dafür hat.

Halten wir zunächst fest, was wir bisher gelernt haben. Hinter jeder Internetseite lauern alte, bucklige Pädophile, die alles daran setzen, mit unseren Kindern Sex zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden sie üblicherweise hochentwickelte Pädotechnologie, die von einem geheimen Pädosyndikat mit speziell dafür gedrucktem Pädogeld erworben werden kann. So gibt es zum Beispiel Geräte, die über das Internet chronische Hypnostrahlen versenden und mit deren Hilfe jedes Kind, das sich in einem Internet-Chat aufhält, dazu gebracht werden kann, allem zuzustimmen, was der Pädophile – oder Superpädophile, wie sich die neue Pädogeneration nennt – verlangt.

Verfügt das Kind allerdings über ein gewisses Antipädotraining (auch Erziehung genannt) sowie einen reichen Wortschatz, in dem zum Beispiel Wörter wie „nein“ vorkommen, kann ein Internetchat üblicherweise ohne Gefahren überstanden werden.

Aus diesem Grund hat sich die Pädotechnologie inzwischen weiterentwickelt. Das Pädosyndikat, das im Internet bereits ein Gebiet von der Fläche Bayerns kontrolliert, brachte vor kurzem ein Cyberhandschuh auf dem Pädomarkt, womit es möglich sein soll, Kinder während eines Chats durch den Bildschirm zu berühren. Eine entsprechende Cyberbrille, mit der man die Kinder ganz ohne Webcam beobachten kann, ist zur Zeit in Planung. Auch ohne Stephanie zu Guttenberg an ihrer Seite befürchten alle Ministergattinnen, dass es dadurch in Zukunft nahezu unmöglich sein wird, Kinder vor sexuellen Online-Übergriffen zu schützen. Die Täter locken nämlich schon jetzt ihre wehrlosen Opfer mit süßen Internetspielchen und Lernprogrammen vor dem Bildschirm, wo die Kinder den perversen Neigungen der Pädophilen am anderen Ende der Leitung hilflos ausgesetzt sind.

cyberhDer wirksamste Schutz besteht also darin, dass man seine Kinder nicht mehr ins Internet lässt. Nur so ist gewährleistet, dass sie nicht missbraucht – oder schlimmeres werden. Drei Meter Abstand zum internetfähigen Computer oder Smartphone gilt dabei als sichere Entfernung, um vor dem Einfluss der Superpädophilen verschont zu bleiben.

Unglücklicherweise haben Pädophile aber im Gegensatz zu so manchem WoW-Spieler auch noch ein echtes Leben außerhalb des Internets. Somit ist die Gefahr keinesfalls gebannt, wenn man Kindern den Online-Zugang sperrt. Was viele nicht wissen: Pädophile sind aufgrund eines bestimmten Gens, das sie alle teilen, wahre Meister der Verkleidung. Und das nutzen sie gnadenlos aus, um Kindern möglichst nahe zu kommen. Halten Sie also die Augen offen, denn jeder könnte ein Pädophiler sein: der Postbote, der neue Nachbarshund, sogar der Stuhl, auf dem Sie gerade sitzen.

Um unseren Kindern also endlich den Schutz zu bieten, den sie verdienen, und damit auch Eltern ohne Keller oder Dachspeicher wieder ruhig schlafen können, hat die Bundeswehr mehrere Schulturnhallen zu offiziellen Zufluchtsorten erklärt, wo bereits mehrere Tausend Kinder einen sicheren pädophilfreien Dach über dem Kopf gefunden haben. Das gibt zu hoffen, dass vielleicht mehr als nur eine handvoll Kinder es schaffen, nicht als Missbrauchsopfer zu enden.

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