Das Lied der Banker

Ganz im Zeichen der Finanzkrise haben deren Erfinder nun eine persönliche Hymne ausgearbeitet, die Mut machen soll, auch in Zukunft nicht davor zurückzuschrecken weitere Krisen zu riskieren. Frei nach Hoffmann von Fallerslebens „Lied der Deutschen“.

Das Lied der Banker

Zaster, Zaster über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets in größten Mengen
Meine Taschen reich befällt,
Von den Dingen, die ich kenne,
Liebe ich am meisten Geld.
Zaster, Zaster über alles,
Über alles in der Welt.

Hohe Preise, hohe Zinsen
Und der Börse süßer Klang,
Sollen diese Welt bestimmen
Mit verklärtem Sturm und Drang,
Uns zu edler Gier begeistern,
Unser ganzes Leben lang.
Hohe Preise, hohe Zinsen
Und der Börse süßer Klang.

Kies, Moneten, Moos und Zaster
Für die kalte Bankerhand –
Danach lasst uns alle streben,
Skrupelos, ohne Verstand.
Kies, Moneten, Moos und Zaster
Sind des Glückes Unterpfand –
Blüh‘ im Glanze dieses Glückes,
Blühe sittenloses Land.

Übrigens ist es bei dieser Version nicht verpönt alle drei Stropen zu singen.

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