Daniela Katzenberger fühlt sich wegen Bestseller-Erfolg diskriminiert

Das hätten Daniela Katzenberger (Abbildung ähnlich) nicht viele zugetraut. Die TV-Blondine, nach Familienministerin Christina Schröder die berühmteste Schnurrkatze Deutschlands, hat mit ihrer Autobiografie einen waschechten Bestseller gelandet. Das Buch mit dem Titel „Sei schlau, stell dich dumm“ ist auf ganzer Linie ein Erfolg und Daniela Katzenberger selbst ist plötzlich bekannt wie nie zuvor. Doch genau diesen Umstand findet sie inzwischen überhaupt nicht mehr prickelnd. Sie bekommt nämlich langsam das Gefühl, nicht mehr als echte Person wahrgenommen zu werden.

„Egal wo ich hinkomme – alle fragen mich immer nur nach meinem Buch“, beklagt sich die 24- bis 29-Jährige. „Ich werde total auf mein Schreibtalent reduziert. Dabei habe ich so viel mehr zu bieten“, sagt Katzenberger und drückt dabei kurz ihre Brüste zusammen. Sie findet, ihr Körper finde gar keine Beachtung mehr, da die Menschen nur noch eine Schriftstellerin in ihr sehen würden. „Wenn Männer ein Autogramm wollen, dann nur noch auf mein Buch und nicht mehr auf eins meiner erotischen Fotos“, stellt sie empört fest. Etwas, das zu verkraften wäre, wie sie selbst sagt, wenn da nicht die Befürchtung wäre, als Vorbild versagt zu haben. „Mich erreichen immer mehr Briefe von Mädchen, die ebenfalls Schriftstellerinnen werden wollen. Das ist ja nicht verkehrt, doch kaum jemand fragt zusätzlich nach Beauty-Tricks oder Tipps für eine erfolgreiche Modelkarriere“, sagt Katzenberger über ihre letzte Fanpost.

Die Diskriminierung geht sogar soweit, dass ihr in der Diskothek niemand mehr ungefragt an den Hintern greift. „In was für einer Gesellschaft leben wir denn, wenn hübsche Frauen genauso behandelt werden wie hässliche?“, fasst die erfolgreiche Autorin zum Schluss zusammen. Mit einer Antwort können wir nicht dienen, wohl aber mit der Hoffnung, dass vielleicht irgendwann jeder Mensch die Behandlung bekommen wird, die er auch verdient.