Comeback-Pläne: Politiker stehen hinter Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg (Abbildung ähnlich) ist zurück. Zumindest ein bisschen. Seine Rückkehr in die deutschen Medien ist – nicht überraschend – perfekt inszeniert. Zwar sieht der ehemalige Herr Doktor inzwischen aus wie Lothar Matthäus, doch im Herzen ist er immer noch der beliebte Plagiator und Vorbild aller BamS-Abonnenten. Und das bedeutet: Er kommt wieder.

Während ganz Deutschland nun spekuliert, wann Guttenberg den Fußmarsch über den Atlantik zurück nach Deutschland antritt, um hier zum König gekrönt zu werden, sind seine Comeback-Pläne bei heimischen Politikern schon seit längerer Zeit ein Thema. Und anders als erwartet, stehen alle hinter Guttenberg – mit geringen Unterschieden.

So heißt es aus der Koalition: „Natürlich stehen wir hinter Guttenberg – weit, weit, weit hinter Guttenberg, aber das ist ja auch eine Leistung.“ CSU-Chef Horst Seehofer sieht das Ganze schon anders. Er kann sich eine nähere Zusammenarbeit mit Guttenberg durchaus vorstellen. „Ich stehe voll hinter Karl-Theodor. Er ist ein guter Mann, der mich immer in seinem Rücken wissen kann, egal welche steilen Abgründe sich vor seinen Füßen auch auftun mögen.“ Und die Opposition? „Natürlich stehen auch wir hinter Guttenberg“, sagt Sigmar Gabriel. „Ob mit Dolch oder Klaviersaite muss jeder SPD-Agbeordnete jedoch für sich selbst entscheiden.“

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