Chile: Erdbeben war geplant

Es ist eine schockierende Enthüllung: Bei dem Erdbeben in Chile handelte es sich nicht um eine Naturkatastrophe, sondern um eine geplante Aktion der Regierung. Die Berichte von Leid und Zerstörung sollten dafür sorgen, dass Spenden aus aller Welt nach Chile gelangen. Nach dem Beben in Haiti, das bereits mehrere Hundert Millionen Euro an Spendengeldern ins Land spülen konnte, erkannte man im finanzschwachen Chile das Potenzial einer solchen Katastrophe und machte es den Haitianern einfach nach.

Welche Konsequenzen ein derartiger Täuschungsversuch nach sich ziehen wird, ist noch unklar. Sicher ist bisher lediglich, dass Chile die bereits gespendeten Güter zurückgeben muss. Des weiteren sprachen sich die meisten Regierungen der Welt, darunter auch die deutsche, dafür aus, dass mit sofortiger Wirkung keine Erdbeben oder sonstige unheilvollen Naturkatastrophen mehr berücksichtigt werden können. Man dürfe schließlich nicht riskieren, sich ein weiteres mal hinters Licht führen zu lassen, sagte ein Sprecher der Uno gestern mit Blick auf Griechenland.

Nichstdestotrotz gibt es auch viele Sympathisanten, die Chile gerade für die Größe und Dreistigkeit einer solchen Aktion bewundern und jetzt erst Recht spenden möchten. Wer das genauso empfindet, darf den Andenstaat also gerne weiter unterstützen.

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